In den aktuellen abfallrechtlichen Vorschriften befinden sich eine Vielzahl von Festlegungen, welche Anforderungen an die Standorte und die technischen Barrieren von Abfalldeponien zu stellen sind. In der Deponieverordnung (DepV, 2002) wird gefordert, dass der dauerhafte Schutz des Bodens und des Grundwassers durch die Kombination aus geologischer Barriere und einem Basisabdichtungssystem sicherzustellen ist. Soweit die Anforderungen nicht erfüllt sind, ist – im Umkehrschluss zu § 3 Abs. 1 DepV – die Errichtung nicht zulässig. Für Altdeponien werden in den §§ 14 ff Übergangsregelungen getroffen. Soweit nicht alle Anforderungen erfüllt sind, kann die zuständige Behörde unter gewissen Randbedingungen einen bis zum 15. Juli 2009 befristeten Weiterbetrieb zulassen.
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| Quelle: | Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2008 (Oktober 2008) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 4,00 | |
| Autor: | Priv.-Doz.Dr.-habil. Georg Wieber | |
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Deponiesanierung und Nachnutzung als Park and Ride Platz am Beispiel der Deponie Schweinsdell
© Wasteconsult International (12/2008)
Am Beispiel der Deponie Schweinsdell wird eine Deponiesanierung mit dem Ziel einer Unterbindung von Sickerwasser- und Deponiegasemissionen mit gleichzeitigem Bau eines Park and Ride Platzes zur Nachnutzung dargestellt. Es werden die Auswahl des Dichtelements der Oberflächenabdichtung betrachtet sowie erste Ergebnisse der Sanierung und Nachnutzung dargestellt.
Im Blickpunkt der Öffentlichkeit - Die Sanierung der Sondermülldeponie Bonfol
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2008)
Die Sondermülldeponie Bonfol im Kanton Jura, Schweiz, ist ein Erbe unserer Vergangenheit. In ihr lagerte unter anderem die Basler Chemie während 16 Jahren ihre Produktionsabfälle ab, bis sie 1976 stillgelegt wurde. Heute sehen wir uns mit dem Problem konfrontiert, 114'000 Tonnen Sonderabfälle der ehemaligen Deponie Bonfol fachgerecht und nachhaltig zu entsorgen. Eine Deponiesanierung ist aber nicht nur eine technische und organisatorische Herausforderung, sondern stellt auch hohe Ansprüche an die Kommunikation und Beziehungspflege zu den relevanten Ansprechgruppen. Der öffentliche und politische Druck wächst – Nachhaltigkeit ist das Schlagwort.
Neubau und Erweiterung von („eingeschränkten“) DK 0 Deponien – Ohne spezifische Erfahrungen und BQS‐Kenntnisse Altlasten von morgen?
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2016)
Nach gut einem knappen Jahrzehnt des Inkrafttretens der Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechtes[1] im Jahr 2009 hat sich ein Paradigmenwechsel im Hinblick auf den Stand der Technik bei der
Errichtung von Deponiebauwerken ergeben. Dies bedeutet nicht, dass die Anforderungen zum Stand der Technik aus den Regelwerken der TA‐Abfall [2] und der TA‐Siedlungsabfall [3] in den Boden gestampft wurden, sondern viel mehr eine weitreichende Entwicklung in Bezug auf die Flexibilität und der Anwendungsmöglichkeit von neuen, innovativen aber letzten Endes gleichwertigen Dichtungskomponenten.
Prinzip Vorsorge zur Beendigung der Nachsorge – Erläutert anhand von Fallbeispielen
© Wasteconsult International (12/2014)
In der Bautechnik wird zusammen mit der Objektplanung eines Bauwerks durch die Fachplanung ein Festigkeits- oder Standsicherheitsnachweis (Eignung) vor der Errichtung einer Baukonstruktion erbracht. Die Entwicklung der Errichtungskriterien erfolgt auf Grundlage einer Bemessung der Konstruktion auf Basis von Werten. Diese Werte sind in entsprechenden DIN-Normen nachzuschlagen.
Vom Vergessen: Nachsorge zwischen Mythos und Wirklichkeit
© Wasteconsult International (12/2012)
Kennen Sie ein Amt, das stillgelegte Betriebe seit 100 Jahren überwacht? Eben. Die Nachsorge geht vergessen. Daher müssen wir Deponien als zwar belastete, aber nicht überwachungsbedürftige Standorte konzipieren. Das heisst: Schadstoffpotential herunterfahren, Verdünnung zulassen oder sanieren.
