Erfolgreiche Sanierung der Sickerwasserdränageleitungen der Deponie Untitz durch Reliningverfahren

Die Deponie Untitz wird seit 1976 auf Grundlage einer Standortgenehmigung vom 05.08.1976 in einem ehemaligen Dolomittagebau betrieben. Die Deponie ist bis zu Ihrer Schließung am 31.05.05 eine kommunale Reststoffdeponie der Stadt Gera und ihres Umlandes gewesen. Sie besitzt keine regelmäßig eingebaute Basisabdichtung, sondern lediglich eine teilweise eingebaute Lehmdichtung. In dem Tagebaurestloch ist eine Fläche von ca. 12,8 ha mit Abfällen belegt, die ein Volumen von 3,51 Mio. m³ einnehmen. Auf einer Fläche von 7,5 ha wurde eine Zwischenabdichtung in Form einer TA-Si gerechten Basisabdichtung aufgebracht.

1. Einleitung
2. Planung der Sanierung
3. Bauausführung
4. Fazit



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2008 (Oktober 2008)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Dipl. Ing. Holger Pietzsch

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