Auf elf von sechzehn hessischen Deponien wurden in dem Zeitraum zwischen 1972 und 2005 insgesamt 56 Millionen Tonnen Abfall abgelagert. In diesen Abfällen sind zahlreiche Wertstoffe enthalten, welche in einer Studie des Hessischen Forschungsverbundes Abfall im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz näher untersucht wurden.
| Copyright: | © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH | |
| Quelle: | Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2009 (Juli 2009) | |
| Seiten: | 26 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 13,00 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. habil Klaus Wiemer Brigitte Bartsch Prof. Dr. Helge Schmeisky | |
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Urban Mining: Definition, Potenzial, Aufgaben
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (1/2011)
Urban Mining beschäftigt sich mit der Exploration und Charakterisierung der anthropogenen Ressourcen. Das sind im Gegensatz zu den Primärressourcen all jene Ressourcen, die von Menschen genutzt werden bzw. wurden. Der Großteil der anthropogenen Ressourcen steckt in Siedlungen, Infrastruktur und anderen langlebigen Gütern, die das sogenannte anthropogene Lager bilden; ein kleinerer Anteil (ca. 10-20%) in Deponien und Halden.
Perspektiven in Sekundärrohstoffmärkten
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (5/2010)
Verwertung von Abfällen war in der Vergangenheit vielerorts für die Abfallwirtschaft ein politisch gestütztes Zusatzgeschäft, das allenfalls dann strategisch entwickelt wurde, wenn der Gesetzgeber für dauerhafte Subventionen sorgte. Vor allem der enorme Rohstoffbedarf der sich entwickelnden Volkswirtschaften in bevölkerungsreichen Schwellenländern hat in den letzten Jahren für dramatisch veränderte Randbedingungen gesorgt. Die Preisentwicklung für Rohstoffe in den vergangenen Monaten legt dafür eindrucksvoll Zeugnis ab.
Schutt, Steine, Erden - Die Strategien für die Bewirtschaftung mineralischer Bauabfälle und deren Einsatz als Recycling-Baustoffe müssen optimiert werden
© Rhombos-Verlag (8/2014)
Dem achten Monitoringbericht des Kreislaufwirtschaftsträgers Bau zufolge wurden im Jahre 2010 knapp 96 Prozent des Straßenaufbruchs recycelt. Aufgrund der hohen Ölpreise ist der Wiedereinsatz des Altasphalts zur Substitution vor allem von Bitumen gerade in den Heißasphaltmischwerken auch wirtschaftlich attraktiv. Demgegenüber lag für Bauschutt die Recyclingquote bei 78 Prozent. Über zwei Millionen Tonnen wurden über Deponien beseitigt, über neun Millionen Tonnen auf Deponien oder beim Verfüllen verwertet. Diese Form der Verwertung schont keine Ressourcen.
Trends der Mitverbrennung
© Rhombos-Verlag (7/2011)
Derzeit werden in zehn Kohlekraftwerken in Deutschland Ersatzbrennstoffe aus gemischten Siedlungsabfällen (EBS-S) und/oder produktionsspezifischen Gewerbeabfällen (EBS-P) im Dauerbetrieb mitverbrannt. An weiteren Standorten wurden Versuche unterschiedlicher Dauer durchgeführt. Insgesamt wurden im Jahr 2010 etwa 800.000 Tonnen EBS-S/EBS-P eingesetzt. Davon entfielen etwa 78 Prozent auf Braunkohlekraftwerke und etwa 22 Prozent auf Steinkohlekraftwerke. Nach den Einsatzplanungen der Betreiber ist für die kommenden Jahre bis 2014 mit leicht rückläufigen Mitverbrennungsmengen zwischen etwa 750.000 und 770.000 Tonnen pro Jahr zu rechnen.
Die Novellierung des KrW/-AbfG. aus Sicht des BVSE
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (1/2011)
Die Bodenschätze der Erde könnten schneller zur Neige gehen als bisher angenommen. Weltweites Bevölkerungswachstum und der wirtschaftliche Aufschwung in den Schwellenländern steigern den Bedarf an Rohstoffen.
