Neue Richtlinien zur Zulassung von Kunststoffdichtungsbahnen, Kunststoff-Dränelementen und Geokunststoffen für Trenn-, Filter-, Schutz- und Bewehrungsfunktionen sowie Dichtungskontrollsystemen gemäß neuer DepV

Mit dem Inkrafttreten der neuen Deponieverordnung (DepV) am 16.07.2009 hat die BAM eine neue gesetzliche Grundlage für ihre Zulassungstätigkeit im Bereich der Geokunststoffe, Polymere und der serienmäßig hergestellten Dichtungskontrollsysteme erhalten. Diese Produkte müssen damit seit dem 30.04.2010 für die Verwendung in Deponieabdichtungen von ihr zugelassen sein.


Die Eignung sonstiger Baustoffe muss darüber hinaus bundeseinheitlich nachgewiesen werden. Auch die Anforderungen an die Deponieabdichtungssysteme selbst sind neu definiert worden. Statt einer vorgegebenen Regelabdichtung werden teilweise lediglich Eigenschaften gefordert, die einen Spielraum bei der Wahl der Abdichtungskomponenten lassen. Damit erschließt sich der BAM ein neues, erweitertes Aufgabengebiet. Bei der Bearbeitung der Anforderungen und Zulassungsrichtlinien für Geokunststoffe, Polymere und serienmäßig hergestellte Dichtungskontrollsysteme wirkt ein Fachbeirat beratend mit. In diesem Zusammenhang werden die Zuständigkeit und die Aufgaben der BAM erläutert. Dabei wird der aktuelle Stand der Arbeit der BAM dargestellt. Weiterhin wird die Verfahrensweise beim Umgang mit bereits in der Vergangenheit zugelassenen und begutachteten Produkten, sowie für solche, für die eine völlig neue Zulassungsgrundlage geschaffen werden muss, beschrieben.



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2010 (Oktober 2010)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 8,00
Autor: Dipl.-Ing (FH) Andreas Wöhlecke
Dr. Werner Müller

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Die Bevorzugungspflicht des § 45 KrWG und ihre vergaberechtliche Umsetzung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2024)
Es ist nichts Neues, dass das Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht eine Reihe von Berührungspunkten zu der Rechtsmaterie desVergaberechts aufweist. Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten des Öfteren gezeigt und auch die ministerielle Tätigkeit des mit dieser Festschrift zu ehrenden Frank Petersen häufig berührt.

Das Einwegkunststofffondsgesetz – Ein Instrument zur Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2024)
Die Figur der erweiterten Herstellerverantwortung fungiert als europarechtliches Stellrad für die Umsetzung eines umfassendenUmweltschutzes und gibt Anlass für weitreichende mitgliedstaatliche Umsetzungsvorhaben. Eingeführt wurde diese Figur in der europarechtlichen Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG vom19.11.2008. zunächst lag der Fokus auf einer effizienten Ressourcennutzung. Die erweiterte Herstellerverantwortung galt als „Mittel, um die Gestaltung und Herstellung von Gütern zu fördern, die während ihres gesamten Lebenszyklus, einschließlich ihrer Reparatur, Wiederverwendung und Demontage sowie ihres Recyclings, eine effiziente Ressourcennutzung in vollem Umfang berücksichtigen und fördern, ohne dass der freie Warenverkehr im Binnenmarkt beeinträchtigt wird“

Abfallsammlungen und öffentliches Straßenrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2024)
Auf der Grundlage der bislang ergangenen, straßenrechtlichen Rechtsprechung ist der Gesichtspunkt der Übermöblierung des öffentlichen Verkehrsraums und die dadurch bedingte negative Beeinflussung (Verschandelung) des Ortsbildes – einschließlich der nicht hinzunehmenden Begleitumstände wie etwa der Vermüllung der Standplätze – grundsätzlich eine tragende straßenrechtliche Erwägung, um die Anzahl von Alttextilien-Sammelcontainern auf öffentlichen Flächen zu begrenzen und Anträge auf Erteilung einer straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis abzulehnen, wenn die durch Ratsbeschluss festgelegte Zahl an Standorten auf öffentlichen Flächen erreicht worden ist.

Rechtsfragen zur Mantelverordnung (Teil 4)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2024)
Anwendbarkeit der EBV auf die Errichtung von Sportplätzen

Chance für den New Green Deal der EU: Eine neue EU-Agentur für Kreislaufwirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2024)
Der Start des sog. New Green Deal der EU-Kommission im Jahr 2019 war der Auftakt für ein Marathonprogramm zur Transformation der EU-Wirtschaft. Die scheidende EU- Kommission unter Führung ihrer Präsidentin Ursula von der Leyen hat den europäischen Rechtsrahmen in den letzten fünf Jahren nachhaltig und umfassend verändert.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...