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Physikalische Feststoffparameter von nachwachsenden Rohstoffen leisten einen Beitrag zur Beurteilung der Substrate in Trockenfermentationsprozessen
Die Trockenvergärungstechnologie soll all jenen Landwirten, die keine Viehhaltung besitzen, den Zugang zur Energiebereitstellung eröffnen. Im Hinblick auf eine nachhaltige Rohstoff- und Energiewirtschaft sowie in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht besitzt die Trockenvergärung von nachwachsenden Rohstoffen (NAWARO) ein enormes Entwicklungspotential. Für die Nutzung von Festbetten im Batchbetrieb, als sinnfälligste Verfahrensvariante im landwirtschaftlichen Bereich, existieren derzeit jedoch keine hinreichend gesicherten Daten. Ein maßgeblicher Erkenntniszuwachs erfolgt durch die systematische Untersuchung von Festbetten aus NAWARO auf der Basis unterschiedlicher physikalischer Randparameter. Dies schließt eine Charakterisierung der Substrate im Vorfeld ein. Dabei ist insbesondere der an die Verfahrenstechnik/Baustoffkunde angelehnte Ansatz neu, welcher essentiell der Sicherstellung des notwendigen, guten Durchströmungsverhaltens des NAWARO-Festbettes dient. In diesem Punkt unterscheidet sich Trockenvergärung wesentlich vom nassen Pendant. Es ist eine entsprechende Matrix von physikalischen Feststoffparametern und dem Biogasertrag zu erstellen. Diese Matrix führt in der Folge dazu, daß die technische Machbarkeit und die Sinnhaftigkeit von grundsätzlich vorstellbaren Prozeßschritten und -parametern eingegrenzt werden, und zeigt die geeigneten Anwendungsfälle klar auf. Darüber hinaus werden durch vergleichende Betrachtungen von Biogasraten gleicher Materialien unter adäquaten physikalischen Festbettrandparameter in den Varianten mit und ohne Perkolation (Sickerlaugung) wesentliche Aussagen über die jeweilige Effizienz erwartet. Dies ist für Landwirte als Anwender beziehungsweise Betreiber von immenser wirtschaftlicher Bedeutung.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag | |
| Quelle: | BIOMASSE (Februar 2007) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Thomas Haupt | |
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