Druckprüfung von Rohrleitungen = Qualitätsnachweis für Versorger

Die Druckprüfung von Rohrleitungen nach dem DVGW-Arbeitsblatt W 400-2 ist unter den heutigen Bedingungen auf den Baustellen als wichtiger Qualitätsnachweis der Arbeiten des Rohrleitungsbauunternehmens anzusehen. In diesen Zusammenhang ist es gegebenenfalls empfehlenswert, dass Versorgungsunternehmen und Ingenieurbüros in gemeinsamer Arbeit mit dem Rohrleitungsbauunternehmen die Druckprüfungsarbeiten kontrollierend begleiten.

Aus jahrelangen Erfahrungen mit Druckprüfungen sollen wichtige Hinweise zur Druckprüfungsdurchführung aufgezeigt werden. Diese lassen die Druckprüfung negativ für den realen Dichtigkeitsnachweis, aber positiv in Bezug auf die Diagrammaufzeichnung mit Bandschreiber und Datenloggern erscheinen. Sowohl für Kunststoffrohrleitungen aus PE und PVC als auch für zementmörtelausgekleidete (ZMA) Rohrleitungen aus Stahl und Guss finden diese Hinweise ihre Anwendung. Zur Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für die regelwerkkonforme Druckprüfung sind folgende Punkte unabdingbar:

die richtige und korrekte Entlüftung der Rohrleitung

die Einhaltung der Entspannungsphasen

die Druckabfallprüfung zum Nachweis der Luftfreiheit

die Umstellung der Druckprüfung von der Druckverlust- auf die Wasserverlustmethode



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 6-2007 (Juni 2007)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: René Stangl

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