„Bitte entschuldigen Sie die Störung …“

Zu den abwechslungsreichsten Kernprozessen in der Energieversorgung gehört das Entstörungsmanagement. Es dient der Versorgungsqualität, der Wirtschaftlichkeit und der Kundenzufriedenheit gleichermaßen. Eine schnelle und gut funktionierende Entstörung kann das Image eines Unternehmens entscheidend prägen. Der Aufbau und die Organisation des Entstördienstes am Beispiel der RheinEnergie AG zeigen einen Lösungsansatz im regionalen Querverbund.

Im Gründungsjahr 2002 vollzog sich der Wandel vom kommunalen Kölner Energieversorgungsunternehmen GEW Köln AG zum heutigen regionalen Energie- und Wasserdienstleister RheinEnergie AG – mit entsprechendem Zuwachs an Kunden und Netzen. Die engere Einbindung von Beteiligungsgesellschaften sorgte für einen Netzlängenzuwachs von über 70 Prozent und für die Schaffung neuer Regionalstrukturen im Netzbetrieb der Sparten Gas, Wasser und Strom.

Das junge Unternehmen musste die unterschiedlichen Philosophien, Netzqualitäten, Arbeitsweisen und Mitarbeiter zusammenführen und auf die Zukunft ausrichten. Dieser Gestaltungsprozess beinhaltete unter anderem die Neuorganisation des Entstördienstes.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 6-2007 (Juni 2007)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing Jens Emmrich

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