1 Jahr MID: Was ist das neue Maß aller Dinge?

Gut ein Jahr nach Inkrafttreten der Measuring Instruments Directive (MID) ist es an der Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was hat sich am Messgerätemarkt getan? Wie steht es nach dem Wegfall der Ersteichpflicht um Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Geräte? Welche neuen Herausforderungen ergeben sich für die Versorgungsunternehmen? Wer nach Antworten auf diese Fragen sucht, stößt immer wieder auf einen entscheidenden Ansatz: Qualitätssicherung.

Die MID ist gut – wenn die neuen Freiheiten sinnvoll genutzt werden. Wenn Messgeräte zu günstigen Preisen verfügbar sind und neue technische Standards schnell etabliert werden können, ist das gut für die Unternehmen, die Messgeräte einkaufen und zukünftig neue komfortable Möglichkeiten beim Verbrauchsdatenmanagement nutzen wollen. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Qualität gesichert ist. Die MID stellt Rahmenbedingungen zur Verfügung, die gut zu den Wünschen der Hersteller und der Anwender passen. Um einen Teil der Pflichten jedoch müssen die Unternehmen sich untereinander kümmern. Die Entwicklung dieses Kräftespiels ist nach einem Jahr MID offenbar in vollem Gange. Die aktive Suche nach neuen sinnvollen Kriterien für ein effektives Qualitätsmanagement hat bereits erste Früchte getragen. Angesichts der Tatsache, dass neue Technologien wie AMR und Smart Metering längst auf dem Vormarsch sind, kann man sich nur wünschen, dass dieser Prozess sich in dieser Form als ein fester Bestandteil des Marktgeschehens etabliert.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10-2007 (Oktober 2007)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl-Ing. (FH) Markus Krämer

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Qualitätssicherung und Siebresteaufbereitung am Beispiel der Kompostierungs- und Vergärungsanlage Würselen
© Universität Stuttgart - ISWA (12/2019)
Fragestellungen: –Wieviel Glas gelangt über den frischen Bioabfall in den Kreislauf? –Wieviel Glas gelangt über das Strukturmaterial in den Kreislauf?

Qualitätssicherung bei der Bioabfallbehandlung
© Universität Stuttgart - ISWA (7/2019)
Es besteht in der Aufbereitung die Problematik, dass sich Fremdstoffe im frischen (feuchten/nassen) angeliefertem Bioabfall mit technischen Mitteln nicht effizient abtrennen lassen. Bei den meisten Vergärungstechniken müssen die Bioabfälle verfahrenstechnisch auf mind. 80 eher 60 mm oder noch kleiner vorzerkleinert werden, um überhaupt in der biologischen Stufe anaerob behandelt werden zu können.

Mögliche Veränderung der Stoffströme mineralischer Abfälle in Baden-Württemberg durch die geplante MantelV
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2019)
Vier Artikel sollen unter anderem sicherstellen, dass die Verwertung von mineralischen Ersatzbaustoffen im Erd-, Straßen-, Wege- und Schienenverkehrswegebau sowie zur Verfüllung und Rekultivierung von Steinbrüchen gemäß den Zielstellungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erfolgt und ein ausreichender Schutz des Grundwassers und des Bodens gewährleistet ist. Im Wesentlichen sollen vier Artikel folgende Fragen beantworten:

Ermittlung von Kriterien für eine hochwertige Verwertung von Bioabfällen (Ergebnisse eines UBA-Forschungsvorhaben)
© Universität Stuttgart - ISWA (6/2018)
Bioabfälle stellen eine wertvolle Ressource dar, die hochwertig verwertet werden soll. Nachfolgend werden die zentralen Ansatzpunkte für eine hochwertige Verwertung sowie entsprechende Kriterien abgeleitet. Die wertgebenden Eigenschaften des Bioabfalls sollen in aus ökologischer Sicht über alle Lebenswegabschnitte hinweg gesamtheitlich vorteilhaften Systemen bei möglichst geringer Anreicherung von Schadstoffen in den Produkten unter den Randbedingungen „technisch möglich“ bzw. „wirtschaftlich zumutbar“ gehoben werden.

Zwei Sortieranalysen von Biogut
© Universität Stuttgart - ISWA (6/2018)
Für die hochwertige Verwertung von Bioabfällen spielt ein qualitativ hochwertiges Endprodukt eine zentrale Rolle. Einer der wesentlichen Parameter ist ein möglichst geringer Fremdstoffanteil im Ausgangsprodukt. Da bislang keine einheitliche Untersuchungsmethode für den Fremdstoffanteil in Biogut vorlag, sollte die neue „Methode zur Bestimmung der Sortenreinheit von Biogut - Gebietsanalyse“ der Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. (BGK) in der Praxis überprüft werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...