Klare Regeln

Die Zertifizierung für Produkte aus biologisch abbaubaren Werkstoffen nimmt Gestalt an

Seit Anfang der 90er Jahre hat die Entwicklung von biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW) große Fortschritte gemacht. Die neuen Werkstoffe gleichen in ihrem Verarbeitungs- und Anwendungsverhalten sowie äußerem Erscheinungsbild herkömmlichen Kunststoffen und werden unter anderem auch als Verpackungsmaterial verwendet. Einer ihrer wesentlichen Vorteile gegenüber Kunststoffen liegt darin, daß man sie nach der Nutzung nicht nur verbrennen, deponieren oder recyclieren, sondern auch biologisch abbauen kann. Eine Verwertung als Bioabfall setzt jedoch voraus, daß sie zweifelsfrei als biologisch abbaubare Produkte erkannt und von herkömmlichen Kunststoffen unterschieden werden können. Dieses Problem kann durch eine Kennzeichnung gelöst werden. Darüber hinaus muß sichergestellt sein, daß die neuen Werkstoffe das gleiche Abbauverhalten wie herkömmlicher Bioabfall besitzen. Hinter der Kennzeichnung müssen deshalb verbindliche Kriterien stehen, die eine entsprechende Abbaubarkeit und die Schadlosigkeit der Abbauprodukte gewährleisten. Diese Anforderungen erfüllt ein neues Zertifizierungssystem, das Vertreter verschiedener Fachkreise entwickelt und jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt haben.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 01/1999 - Bioabfälle (Februar 1999)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Prof. Dr.-Ing. Johannes Schroeter

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