Diskrete Lösung

Unterflurcontainer zur Wertstoffsammlung fügen sich unauffällig in das Stadtbild ein und bewahren die Nutzungsvielfalt von Plätzen und Straßen

Die ersten Depotcontainer für Behälterglas wurden in den siebziger Jahren aufgestellt, als Recycling in Mode kam. Provisorische Container wurden bald durch eigens dafür hergestellte Behälter, sogenannte Wertstoffiglus und andere Containerformen abgelöst. Ob diese bunten Container zum jeweiligen Bild der Ortschaft paßten, war nebensächlich, denn das Recycling galt als ein Fortschritt. Außer Glas werden mittlerweile unterschiedlichste Stoffe wie Papier, Dosen, Kunststoffe, Batterien, Altkleider und Schuhe über Container eingesammelt. Auf diese Weise hat sich ein fester Markt für Container etabliert. Wertstoffcontainer sind wie Bänke, Kioske oder Wartehäuschen Teil des Stadtmobiliars oder der Sekundärarchitektur und mittlerweile in fast jedem Stadtbild anzutreffen. Ein Zuviel an Stadtmobiliar versperrt jedoch dem Betrachter den Blick in den Raum. Dieser wirkt durch die Vielzahl von Formen und Stilelementen zerteilt und unübersichtlich. Daher gilt es, die Anzahl der Stadtmöbel zu begrenzen und Wertstoffcontainer besser auf öffentlichen Straßen und Plätzen zu integrieren, beispielsweise mit sogenannten Unterflurcontainer.



Copyright: © Rhombos-Verlag
Quelle: 01/1999 - Bioabfälle (Februar 1999)
Seiten: 3
Autor: Dipl.-Ing. Nicola Bludau

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