
Die Abfallwirtschaftspolitik ist nach wie vor ein Dauerthema. Steigende Kosten für die Entsorgung, nicht ausgelastete Müllverbrennungskapazitäten, Scheinverwertung als Ökodumping und fehlende Abfallvermeidung sind Schwerpunkte der Diskussion. Was sind die Gründe hierfür und welche Anforderungen sind an eine ökologisch ausgerichtete Abfallwirtschaftspolitik zu stellen? Diese Fragen diskutierte das Öko- Institut e.V. am 3. Juli 1998 in Frankfurt gemeinsam mit Experten aus Umweltverbänden, Politik und Verwaltung. Die Ergebnisse des Strategiegespräches wurden zu einem Thesenpapier zusammengefaßt, das hier vorgestellt wird.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag | |
| Quelle: | 01/1999 - Bioabfälle (Februar 1999) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Prof. Dr. Ing. Volrad Wollny | |
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Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
Zukunft der nachhaltigen Abfallwirtschaft in Nordrhein-Westfalen
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Am Roten Faden arbeiten“ titelte der Rat für Nachhaltige Entwicklung seine Stellungnahme zum Fortschrittsbericht 2004 der Bundesregierung. Dieses Motto möchte ich für meinen Vortrag für die 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage aufgreifen – es verknüpft das auf Langfristigkeit angelegte, konzeptionell übergreifende Leitbild der Nachhaltigkeit, das die Weltkonferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro beschlossen hat, mit konkreten Handlungsschritten – und bestimmt meine Umweltpolitik für Nordrhein-Westfalen. In der Abfallwirtschaft bedeutet Nachhaltigkeit Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft. Dieses langfristige Ziel lässt sich nur erreichen, wenn wir es mit konkreten Maßnahmen füllen und uns bei jedem Schritt vergegenwärtigen, dass dieses Ziel die verschiedensten Interessen berührt und damit Zielkonflikte und Widersprüche unausweichlich sind.
Umweltgerechtere Auto-Produktion - Pionier aus Japan für die abfallfreie Autofabrik
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2008)
Umweltschutz bei der Herstellung von Fahrzeugen praktiziert das Unternehmen Toyota. Abfall, der bei der Produktion von Neuwagen entsteht, wird nun vollständig wiederverwertet.
Hoffen auf Wunder bei der Altfahrzeugentsorgung?
© Rhombos-Verlag (2/2005)
Deponien als Ultima ratio der Entsorgung von Automüll aus Demontage- und Shredderanlagen haben in Deutschland ab Mitte dieses Jahres ausgedient. Schon ein Jahr später kann die Automobilindustrie dann zeigen, ob die Kreislaufwirtschaft mehr ist, als eine unverbindliche Idee in einem Gesetzestext. Dann kommt es erstmals zum Schwur im Hinblick auf die dann zu erfüllende stoffliche und energetische Verwertungsquote von Altfahrzeugen in der europäischen Altfahrzeug-Richtlinie. Zusätzlich sollen noch die hohen Verwertungs- und Recyclingquoten für Elektronikschrott eingehalten werden. Bei Altfahrzeugen greift dann die Produktverantwortung der Hersteller und Importeure doppelt.
Österreichisches Abfallwirtschaftsmodell - Decision Support Tool
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (9/2004)
Die Gestaltung der Abfallwirtschaft einer Region (Großstadt, Bezirk, Nation, etc.) ist eine komplexe Aufgabe.
