Aus einem Guß

Eine neue Verfahrens- und Anlagentechnik für die Hartverchromung
bringt Galvanisierbetrieben erhebliche Vorteile

Die ABAG-itm GmbH (ehemals Abfallberatungsagentur) hat den erstmaligen praktischen Einsatz einer neuen Anlagen- und Verfahrenstechnik für Galvanisierbetriebe untersucht, mit deren Hilfe glatte und strukturierte Hartchromschichten maßgenau und mit deutlich geringerem Energie- und Chromsäureeinsatz erzeugt werden können. Auch die Sonderabfallmenge, die bei der Beschichtung entsteht, läßt sich mit der neuen Technik deutlich reduzieren.

Bei konventionellen Galvanisieranlagen werden die Bauteile nacheinander in verschiedene Prozeß- und Spülbäder getaucht. Bei dem neuen Verfahren dagegen werden die Bauteile in spezielle Reaktoren eingebracht und dort mit den verschiedenen Prozeßmedien kontaktiert. Zu den Kernpunkten des neuen Konzeptes zählen der Transport des Elektrolytes zum Bauteil und die Trennung von Reaktor und Infrastruktur wie Heizung, Kühlung oder Filtration, die Kapselung des Reaktors sowie eine bessere Anpassung der Reaktorgeometrie auf die Bauteilgeometrie und die Beschichtungsaufgabe. Durch die weitgehende Kapselung der Reaktoren entstehen deutlich geringere Emissionen. Die spezifische Anpassung der Reaktoren an die Bauteile, die beschichtet werden, führt darüber hinaus zu einer sehr guten Prozeßkontrolle und einer maßgenauen Beschichtung.

Diese Konstruktionskonzepte können grundsätzlich auch auf andere galvanotechnische Anlagen übertragen werden. Für bestimmte Beschichtungsprozesse sind gegebenenfalls noch individuelle Detailprobleme zu lösen. Die Durchführung des gesamten Beschichtungsprozesses in einem Reaktor ist heute noch auf verträgliche Prozesse wie beispielsweise die Hartverchromung begrenzt.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 02/1999 - Kommunale Entsorger (Mai 1999)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Rainer Baur
Dipl.-Ing. Harald Holeczek

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