An der Nachweisgrenze

Mit den herkömmlichen Untersuchungsstrategien wird die von organischen Schadstoffen in Fertigkomposten ausgehende Gefährdung ausreichend erfaßt

Beim Einsatz von Komposten aus biologisch abbaubaren Abfällen muß eine möglichst geringe Schadstoffbelastung gewährleistet sein. Während für Schwermetalle Grenzwerte festgelegt sind, werden organische Schadstoffe nur ansatzweise betrachtet. Es besteht daher die Gefahr, daß mit den Routineanalysen, die in den Richtlinien zur Qualitätskontrolle der Komposte vorgesehen sind, nicht das gesamte Schadstoffpotential erfaßt wird. Neue Erkenntnisse liefert jetzt eine Untersuchung des Fraunhofer- Instituts für Umweltchemie und Ökotoxikologie. Ziel dieser Studie war es, das Langzeitverhalten und Gefährdungspotential organischer Schadstoffe in Komposten zu analysieren und zu prüfen, ob die bisherigen Untersuchungsstrategien modifiziert werden müssen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 02/1999 - Kommunale Entsorger (Mai 1999)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dr. Kerstin Hund
Dr. Werner Kördel
Dr. Hans-Hagen Kurth

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