
Mit den herkömmlichen Untersuchungsstrategien wird die von organischen Schadstoffen in Fertigkomposten ausgehende Gefährdung ausreichend erfaßt
Beim Einsatz von Komposten aus biologisch abbaubaren Abfällen muß eine möglichst geringe Schadstoffbelastung gewährleistet sein. Während für Schwermetalle Grenzwerte festgelegt sind, werden organische Schadstoffe nur ansatzweise betrachtet. Es besteht daher die Gefahr, daß mit den Routineanalysen, die in den Richtlinien zur Qualitätskontrolle der Komposte vorgesehen sind, nicht das gesamte Schadstoffpotential erfaßt wird. Neue Erkenntnisse liefert jetzt eine Untersuchung des Fraunhofer- Instituts für Umweltchemie und Ökotoxikologie. Ziel dieser Studie war es, das Langzeitverhalten und Gefährdungspotential organischer Schadstoffe in Komposten zu analysieren und zu prüfen, ob die bisherigen Untersuchungsstrategien modifiziert werden müssen.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag | |
| Quelle: | 02/1999 - Kommunale Entsorger (Mai 1999) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dr. Kerstin Hund Dr. Werner Kördel Dr. Hans-Hagen Kurth | |
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Elektrokinetische in-situ Sanierung in der ungesättigten Zone
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (9/2004)
Die elektrokinetische Sanierung in der ungesättigten Bodenzone wurde am Standort eines Metallveredelungsbetriebes in Oberbayern untersucht.
Einfluss der Verbrennungsluftführung auf den Feststoffabbrand
und auf das Schadstoffverhalten bei der Hausmüllverbrennung
auf dem Rost
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (8/2004)
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© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2003)
Zur Genehmigung und Überwachung des Sekundärbrennstoffeinsatzes in industriellen Anlagen werden häufig Analysen über die Schadstoffbelastung der eingesetzten Abfälle gefordert.
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© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (12/2002)
Es ist schwer, sich heute ein Leben ohne Kunststoffe vorzustellen. Während der letzten Jahrzehnte hat die chemische Industrie eine große Palette verschiedener Kunststoffe auf den Markt gebracht, die zum Teil für sehr spezielle Einsätze entwickelt wurden.
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© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2001)
Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und -verwertung sind anerkannte und populäre Zielvorstellungen, ihre Priorität vor der Beseitigung gilt als unstrittig. Nicht nur Sonntagsredner und Politiker, auch Fachleute des Umweltschutzes preisen die zurückgehenden Mengen des Abfalls zur Beseitigung. Die Abfallmenge insgesamt geht allerdings nicht zurück, lediglich die Menge an Abfällen zur Beseitigung ist rückläufig, dafür nimmt die Menge an Abfällen, die der Verwertung zugeführt werden, wie es so schön im Gesetz heißt, zu.
