Co-Verbrennung als Verwertungsmaßnahme

Bericht über die 4. Fachtagung „Thermische Abfallbehandlung“ vom 1.– 3. März 1999 in Dresden

Die Bundesregierung ist grundsätzlich für die Co-Verbrennung von Abfällen zum Zweck der energetischen Verwertung. Das erklärte Ministerialdirektor Dr. Dietrich Ruchay vom Bundesumweltministerium bei einer dreitägigen Fachtagung "Thermische Abfallbehandlung - Co-Verbrennung" Anfang März in Dresden. Die Co-Verbrennung, so Dr. Ruchay, sei in erster Linie ein Verwertungsprozeß und nur in Ausnahmefällen als Beseitigungsmaßnahme zu betrachten. In diesem Zusammenhang stehe die Novellierung der 17. Bundes-Immissionsschutz- Verordnung kurz vor dem Abschluß, die damit der EG-Richtlinie über die Verbrennung gefährlicher Abfälle angepaßt werde.



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Quelle: 02/1999 - Kommunale Entsorger (Mai 1999)
Seiten: 1
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