Optimale Ausbeute

In Elektronikschrott-Zerlegebetrieben können Informationssysteme
den Werkern Angaben zur Steigerung der Prozeßwirtschaftlichkeit vermitteln

Bei der Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott stehen zur Zeit zwei Verfahren in hartem Wettbewerb: die ökologisch hochwertige, aber kostenintensive manuelle Zerlegung von Altgeräten und das preisgüstigere, aber wenig umweltverträgliche Shredder- Verfahren. Die Wirtschaftlichkeit der manuellen Zerlegung von Altgeräten hängt vor allem davon ab, daß im Zerlegeprozeß die optimale Demontagetiefe gefunden wird. Da der strukturelle Aufbau von Altgeräten in der Praxis sehr variiert, kann die optimale Zerlegetiefe im allgemeinen nicht durch vorgeschriebene Arbeitsanweisungen gefunden werden; sie muß vielmehr von den Werkern durch individuelle Entscheidungen selbst ermittelt werden. Um qualifizierte Entscheidungen treffen zu können, benötigen die Werker einige einfache, aber wichtige Angaben zur Wirtschaftlichkeit von Zerlegeoperationen. Im folgenden Beitrag wird erläutert, welche Angaben hierbei zum Tragen kommen und wie sie den Werkern effektiv vermittelt werden können.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 03-1999 - Elektroaltgeräte (August 1999)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Stefan Meißner
Dr. Dirk Schöps
Dr.-Ing. Christoph Herrmann

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