Wennschon, dennschon!

Durch Vermeiden von Produktionsabfällen und gleichzeitigem Einsparen von Energie und Rohstoffen verbessern Unternehmen ihre Gewinnsituation

Die Industrie verbraucht in den USA 36 Prozent des Primärenergiebedarfes. In einigen Branchen wie der Aluminium- und Zementindustrie oder der Gasproduktion macht der Energieverbrauch einen Anteil von 20 Prozent am Umsatz aus. In der Regel jedoch stellen die Energiekosten nur einen kleinen Teil der Betriebskosten dar; im Durchschnitt weniger als zwei Prozent des Umsatzes. Die Tatsache, daß Energie billig ist und damit für die meisten Unternehmen keinen wesentlichen Kostenfaktor bedeutet, führt dazu, daß der Energieeffizienz nur eine geringe Priorität zugeschrieben wird. Zum Tragen kommt das Energiethema meist im Zusammenhang mit Aspekten wie Herstellungskosten, Umwelthaftungoder Sicherheit und Produktivität. Der Faktor Energie steht somit im Wettbewerb mit anderen Fragestellungen um die begrenzten Ressourcen innerhalb eines Unternehmens. Bei der Bewertung eines Vorhabens macht es jedoch Sinn, alle auftretenden Vorteile zu betrachten, das heißt Energieeffizienz, Rückstandsvermeidung/-verwertung, gesteigerte Produktivität und effizientere Prozeßführung. Nur wenn die gesamten Kosten und Vorteile einer Maßnahme bekannt sind, können die finanziellen Auswirkungen umfassend dargestellt und bewertet werden. Dieser Artikel stellt beispielhafte Projekte in den USA zusammen, die Energieeffizienz (E2) und Rückstandsvermeidung/- verwertung (P2 - pollution prevention) erfolgreich kombiniert haben.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 04/1999 - TASi und MBA (November 1999)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Miriam Pye
Dipl.-Ing. Kerstin Wessel

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