Ganzheitliche Entwicklung zum ressourceneffizienten Betrieb von MBA-Prozessen mit RTO-Technologie

Inhaltsangabe Nach der Ausrüstung von Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA) mit Abgasreinigungssystemen der regenerativen thermischen Oxidation (RTO) haben sich drei Problemkreise an den RTO-Anlagen herausgestellt:
• Korrosion bevorzugt in den Rohgaszu- und Reingasableitungssystemen,
• Beläge und Anhaftungen in den Wärmespeichermassen,
• unerwartet hoher Zusatzbrennstoffverbrauch. Ein vor kurzem begonnenes Forschungsprojekt, über dessen Zielsetzungen hier berichtet wird, soll die Problemkreise aufgreifen und durch ganzheitliche Betrachtung insbesondere der Wechselwirkungen zwischen Rotte und Abgasreinigungssystem Lösungsansätze erarbeiten.

1 Ausgangssituation
Um die seitens der 30. BImSchV geforderten Emissionsbegrenzungen insbesondere organischer Frachten einhalten zu können, wurden Verbrennungsanlagen (sog. RTOAnlagen) für Abgase aus den mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsstufen implementiert. Diese erweisen sich im Betrieb aus drei Gründen als problematisch:
• Es treten Korrosionsprobleme auf.
• Die Wärmespeichermassen verstopfen durch Beläge.
• Der Zusatzbrennstoffbedarf ist zu hoch. Um diesen Herausforderungen systematisch zu begegnen, wurde ein Forschungsprojekt aufgesetzt, das die planerische Basis für eine Optimierung der Prozesse einschließlich RTO legt. Dabei wird aus zwei Richtungen vorgegangen:
• Einerseits soll das Verfahren des Abfallbehandlungsprozesses selbst verbessert werden, so dass sich das Korrosions- und Belagspotenzial sowie der Brennstoffbedarf für die RTO signifikant reduzieren.
• Andererseits soll eine neue RTO-Technologie entwickelt und erprobt werden, die weniger korrosionsempfindlich ist (Ressourceneffizienz) und mit Belägen verbessert umgehen kann.



Copyright: © Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V.
Quelle: 9. Recyclingtage 2012 (September 2012)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 7,00
Autor: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Otto Carlowitz
Dipl.-Ing Olaf Neese
Dr.-Ing. Ketel Ketelsen

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Ausnahme von Fluorpolymeren bei der geplanten PFAS-Regulierung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2022)
Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) sind eine breite Gruppe von Chemikalien, diemehr als 4.000 Stoffe umfasst. Seit einigen Jahren stehen PFAS auf der Bedenkenliste von Aufsichtsbehörden, Wissenschaftlern, Nichtregierungsorganisationen und Verbrauchern weltweit, da sich Chemikalien aus dieser sehr umfangreichen Stoffgruppe als persistent, bioakkumulierbar und toxisch für die menschliche Gesundheit und die Umwelt erwiesen haben. Bei diesen Stoffen ist die Besorgnis berechtigt, und ihre (öko)toxikologischen Auswirkungen sind bekannt.

Rechtsgrundlagen für die Errichtung von Radschnellwegen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2022)
Ein wesentliches Element der Klimaschutzbemühungen im Verkehrssektor („Verkehrswende“) ist die Verlagerung von Verkehrsströmen des motorisierten Individualverkehrs, aber auch des ÖPNV, auf den Radverkehr. Denn der Radverkehr weist erhebliche Vorzüge in der Treibhausgas-Emissionsbilanz auf, ohne zwingend zusätzliche Kapazitätsbelastungen für die Systeme des ÖPNV zu bewirken.

Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.

Flächendeckende Arzneimittelversorgung im Preiswettbewerb und auf dem Rechtsweg
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2015)
Apotheker sind damit vertraut, dass sie hinsichtlich der Abgabepreise von Arzneimitteln im Wettbewerb stehen. Dies gilt zumindest für Arzneimittel, die nicht der Verschreibungspflicht unterliegen – sogenannte Over-the-counter- Produkte (OTC).4Hier bestehen keine Preisvorgaben für die Apotheker. Diese sind in der Preisfestsetzung imGrunde genommen frei, solange sie die Arzneimittel nicht unter dem Einkaufspreis abgeben. Die Aufhebung der Preisbindung erfolgte gleichzeitig mit der Freigabe des Versandhandels von Arzneimitteln zum 1.1.2004.

Grad der Muskelfaserveränderung für Einordnung als Separatorenfleisch irrelevant
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2015)
Anmerkung zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 16. Oktober 2014 – C-453/13 – Newby Foods Ltd ./. Food Standards Agency

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...