Das Abfallwirtschaftskonzept der Region Mitteldanubien – Ergebnis mehrerer Behandlungsansätze von Restabfällen in Ungarn

Um den Zustand der ungarischen Abfallwirtschaft zu verbessern und den europäi-schen Normen auch im Abfallbereich zu entsprechen, haben die ungarische Regie-rung und das Umweltministerium in den letzten Jahren große Anstrengungen un-ternommen. Eine moderne Abfallwirtschaftspolitik entstand mit einem grundlegen-den Abfall- und Kreislaufwirtschaftsgesetz und der Maßgabe „Vermeidung vor Ver-ringerung vor Verwertung von Abfällen“. Entgegen der bisherigen Deponie orien-tierten Beseitigungspraxis wird damit ein besonderer Nachdruck auf die umweltver-träglichen Lösungen gelegt.

Die Universität Miskolc, die Vertikal AG, die Universität Gödöllö zusammen mit dem Ungarischen Kompostverband haben durch ein 3-jähriges FTE- Projekt für die Be-handlung fester kommunalen Abfälle eine übergreifende Konzeption ausgearbeitet. Hauptelemente des Projektes waren die mechanisch-biologische Behandlung der Siedlungsabfälle, und die Herstellung von Sekundärbrennstoffen bester Qualität daraus. Betont waren im Projekt:

  1. • Die Verwirklichung einer wirtschaftlichen Abfallbehandlung, die den ungarischen und den EU-Vorschriften entspricht,
  2. • Die Verminderung der zu deponierenden Abfallmengen und deren Umweltrisi-ken durch Biostabilisieren;
  3. • Recycling der wieder verwertbaren Fraktionen durch Selektieren (stabilisierter Bioabfall, Metallfraktion, Glas, etc.) und Herstellung von Sekundärbrennstoffe aus der für thermische Verwertung geeignete Fraktion



Copyright: © Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V.
Quelle: Abfalltage 2006 (September 2006)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Dipl.-Ing. Beata Bagi

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