Der Grundsatz der Risikominimierung verlangt, dass Lebensmittel so wenig wie möglich unerwünschte Bestandteile
enthalten sollen.
Uran ist sowohl wegen seiner Radioaktivität (Radiotoxizität) als auch seiner chemischen Giftigkeit (Chemotoxizität) toxisch. Daraus folgt, dass das Lebensmittel Wasser so wenig wie möglich Uran enthalten sollte. Der Richtwert (Guideline Level, GL) der WHO (World Health Organisation) für den Urangehalt im Trink- und Mineralwasser ist 15 μg/l. In der vorliegenden Arbeit wird erst auf die Herkunft des im Trink- und Mineralwasser vorhandenen Urans eingegangen, dann seine chemische Giftigkeit (Chemotoxizität) und die Belastungen durch Radioaktivität (Radiotoxizität) aus der Anwesenheit der Uranisotope und deren Zerfallsprodukten im Wasser behandelt. Zum Schluss werden die Verfahren vorgestellt, die zur Entfernung der unerwünschten Urangehalte und der dadurch bedingten Radioaktivität im Wasser Verwendung finden.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 03/2007 (März 2007) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 6,00 | |
| Autor: | Giulio Morteani Prof. Dr. Hans Sachs Dr. Lorenz Eichinger Dipl.-Geol. Christine Preinfalk | |
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