Sanierung einer Spannbetondruckleitung DN 1500 mittels HDPE-Inliner

Erstmals wurde eine Spannbetondruckleitung der Nennweite DN 1500 mit einem PE-Inliner saniert.

Die Sanierung war notwendig geworden, nachdem die Rollgummidichtungen der dritten Hauptleitung der Landeswasserversorgung zunehmend verspröden und die Leckrate auf dem insgesamt 6,7 Kilometer langen Spannbetonabschnitt auf uber 35 l/s angestiegen war. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass diese Hauptleitung nur maximal vier Tage ausser Betrieb genommen werden kann. Nach eingehender Prüfung und hydraulischen Untersuchungen im Hinblick auf das Verhalten des Inliners bei transienten Strömungsvorgängen und Abwägen der wirtschaftlichen Gesichtspunkte und möglicher Risiken fiel die Wahl auf ein Sanierungsverfahren mittels HDPE-Inliner. Die Sanierung erforderte eine sorgfältige Vorbereitung.



Copyright: © Vulkan-Verlag GmbH
Quelle: GWF 05/2007 (Mai 2007)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

From Mail to Milwaukee
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Im Folgenden wird über eine Wasserinfrastruktur-Begegnungsreise im April dieses Jahres nach Milwaukee und Chicago berichtet. Die Reise gab einen umfassenden Einblick in wasserwirtschaftliche Strukturen, technische Entwicklungen und institutionelle Rahmenbedingungen in zwei Bundesstaaten der USA.

Nullenergiebewässerung als Pilotprojekt der zukünftigen mediterranen Landwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Die Landwirtschaft steht in Anbetracht des Klimawandels, dem dadurch erhöhten Nutzungsdruck sowie einer Verknappung der Wasserressourcen vor der Notwendigkeit, eine nachhaltige und effiziente Bewässerung einzurichten. Hier lohnt ein Blick auf die Erfahrungen mit der PV-gestützten Bewässerung im mediterranen Raum, weil auch für die deutsche Landwirtschaft ein immer größer werdender Bewässerungsbedarf prognostiziert wird.

Zum Klimawandel im Harz und seinen Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Mit deinen relativ hohen Niederschlägen in den Hochlagen und seine Talsperren spielt der Harz eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit dem Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" zur Anpassung an den Klimawandel und dem beispielgebenden "Integrierten Gewässer- und Auenmanagement Oker im Nördlichen Harzvorland" werden zwei Projekte vorgestellt, in denen auf den Klimawandel reagiert wird.

Wehrkraftwerk Albbruck-Dogern – Eine große Rohrturbine von ANDRITZ Hydro erzeugt umweltfreundliche Energie am Hochrhein – rund um die Uhr!
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2010)
Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) errichtete in den Jahren 2007 bis 2009 für rund 70 Millionen Euro ein neues Laufwasserkraftwerk am Hochrhein. Durch diese Erweiterung erhöht sich die Gesamtleistung des Kraftwerkes um 28 MW auf 108 MW, wodurch ca. 180 000 Haushalte mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden können.

Ökologische Umgestaltung der Mittleren Altmühl
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2009)
Im Rahmen des bayerischen „Auenprogramms“ hat sich das Wasserwirtschaftsamt Ansbach zum Ziel gesetzt, die Mittlere Altmühl von Gunzenhausen bis Treuchtlingen umfassend ökologisch umzugestalten. Dadurch soll sowohl das anthropogen überformte Gewässer, als auch die angrenzende Talaue wieder hin zu einem ungestörten, vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna entwickelt werden. Im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kurparks in der Stadt Treuchtlingen wurde bereits vor über 15 Jahren ein kleines Teilstück neu gestaltet. Seit etwa 10 Jahren wird nun intensiv an der Renaturierung des etwa 23 km langen Altmühlabschnittes gebaut. Im Jahr 2009 sind rund 80 % erfolgt. Ziel ist es, bis zum Jahre 2015 die Gesamtmaß­nahme fertig zustellen. Die Gesamtkosten betragen rund 8 Mio. Euro, davon ca. 3 Mio. für den umfangreichen Grunderwerb.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...