
Ziel der Versuche an der Testanlage SWSF DN 400 war es, den Nachweis zu erbringen, dass die Technologie der Verbrennung in einer stationären blasenbildenden Wirbelschicht (SWSF) eine wirtschaftliche und umweltgerechte energetische Verwertung der heizwertreichen Fraktionen von mechanisch-biologisch vorbehandelten Haus- und Gewerbeabfällen ermöglicht.
Dabei waren folgende Teilaufgaben zu lösen:
• Nachweis der Eignung und Funktionsfähigkeit des gewählten Wirbelschicht- Verfahrens im Langzeitbetrieb,
• Verringerung oder Verhinderung von Emissionen durch primäre, d.h. prozessintegrierte Verfahrensschritte unter Einhaltung der 17. BImSchV,
• außer einer mechanischen Abgasreinigung (Entstaubung) Verzicht auf nachgeschaltete sekundäre (additive) Abgasreinigungsstufen.
Die Verbrennungsabgase der Wirbelschicht werden in einem der Feuerung nachgeschalteten Dampferzeuger zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Ersatzbrennstoffe 4 (2004) (November 2004) | |
| Seiten: | 14 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Professor Dr.-Ing. habil. Dieter Steinbrecht Dr.-Ing. Hans-Joachim Wolff Dr.-Ing. Roland Matzmohr | |
| Artikel weiterleiten | Artikel kostenfrei anzeigen | Artikel kommentieren |
Entwicklung der Sekundärbrennstoffqualitäten – Erweiterung der Qualitätsklassen des RAL-GZ 724
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Heute beeinflussen vor allen Dingen zwei umweltpolitische Ziele die Herstellung und den Einsatz von Sekundärbrennstoffen. Da ist zum Einen das abfallwirtschaftliche Ziel der Bundesregierung: Beendigung der Ablagerung unbehandelter Abfälle ab dem 01.06.2005. Alle erstellten Abfallmengen- und -entsorgungsszenarien gehen je nach Art der berücksichtigten Abfallströme von einer Deckungslücke aus.
Einsatz von Sekundärbrennstoffen aus MBA im Heizkraftwerk Bremen-Blumenthal
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Die Bremer Wollkämmerei AG (BWK) betreibt seit ca. 25 Jahren ein eigenes Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von 50 MW zur Erzeugung und Eigennutzung von elektrischer Energie und Prozessdampf am Standort Bremen-Blumenthal. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und Sicherung einer zukünftig günstigeren und langfristig kalkulierbaren Energieversorgung der Wollkämmerei wurden verschiedene Alternativen geprüft.
Stand der Produktion von Sekundärbrennstoffen aus Hausmüll und Gewerbeabfällen in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2004)
Untersuchungsergebnisse zur Schwermetallentfrachtung bei der Abfallaufbereitung von Siedlungsabfällen zu Sekundärbrennstoffen
MBA Neumünster eine BIODEGMA-Stoffstromanlage
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2004)
Präsentation der Betriebsparameter und des konzeptionellen Aufbaus der Anlage
Restabfallbehandlungsmethoden zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2002)
Den seit langem zur Behandlung von Abfällen aus Haushaltungen und Gewerbe verwendeten verfahrenstechnischen Grundoperationen
• Mechanische Aufbereitung und Fraktionierung,
• Biologischer Abbau und
• Verbrennen
wird im Rahmen der gültigen Gesetzgebung zum Teil eine neue oder modifizierte Rolle zugewiesen. Eine intensivere Stoffstromteilung bewirkt eine im Vergleich zu früher stark ausgprägte Tendenz zur Kombination der Grundoperationen zu Verbundstrategien [3]. Auch eine erhebliche Verfeinerung der Anlagenkonzepte zur Stoffstromteilung und Zuordnung von Abfallfraktionen zu bestimmten Grundoperationen geht mit dieser Entwicklung einher. Dieser Weg ist seit einigen Jahren zu beobachten und pflanzt sich bei aktuellen und zukünftigen Abfallbehandlungsprojekten verstärkt fort.
