
Die Änderungen bei den in der Hausmüllverbrennung eingesetzten Brennstoffen durch verstärkten Einsatz von Ersatzbrennstoffen wie Klärschlamm, Tiermehl, Siebfraktionen (Stabilat), produktionsspezifische Gewerbeabfälle, Kunststofffraktionen – z.B. Sortierresten – führen zu diversen technischen Anpassungen bei den Verbrennungssystemen. Die Martin-Rostsysteme haben sich bei unterschiedlichsten Brennstoffen weltweit an über 380 Restmüllverbrennungsanlagen mit regional sehr unterschiedlichem Anforderungsprofil bewährt.
Aufbauend auf den weltweiten Erfahrungen mit unterschiedlichsten Brennstoffen und Verbrennungssituationen werden bei der zunehmenden Mitverbrennung von Ersatzbrennstoffen maßgeschneiderte Lösungen für Neuanlagen sowie Anpassungen vorhandener Altanlagen an die neue Verbrennungssituation entwickelt.
Ersatzbrennstoffe führen in den meisten Anlagen zu einer Erhöhung des Schadstoffpotentials wie Chlor, Blei, Cadmium oder Zink, mit signifikanten Auswirkungen auf die Gesamtanlage.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Ersatzbrennstoffe 2 (2002) (Juni 2002) | |
| Seiten: | 10 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Johannes J. E. Martin Dipl.-Ing. Norbert Eickhoff | |
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Entsorgung nicht verwertbarer Outputströme der MBA in die MVA
© IWARU, FH Münster (5/2005)
In wenigen Monaten beginnt ein neues Zeitalter in der Abfallwirtschaft. Die Diskussion wird beherrscht durch die Frage - reichen die Entsorgungskapazitäten? Aber auch andere Aspekte werden an Bedeutung gewinnen. Die LAGA [1] hat ermittelt, dass in 2005 eine gesicherte Behandlungskapazität bei MVA´n und MBA´n i.H.v. 22,6 Mio. t zur Verfügung stehen. Dies würde ausreichen, um Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle zur Beseitigung i.H.v. 20,4 Mio. t zumindest rein rechnerisch aufzunehmen. Berücksichtigt man hingegen auch die Abfälle aus anderen Abfallbehandlungsanlagen (Sortier- und Aufbereitungsanlagen, Kompostwerke), nicht mehr ablagerungsfähige produktionsspezifische Abfälle und das weite Feld der Ersatzbrennstoffe, können an der Entsorgungssicherheit Zweifel aufkommen.
Der Einsatz von verschiedenen Brennstoffen in Martin-Feuerungssystemen
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (11/2004)
In den letzten Jahren wurde an die Lieferanten von Rost-Feuerungssystemen vermehrt die Forderung herangetragen, andere Brennstoffe als den klassischen Hausmüll oder hausmüllähnlichen Abfall zu verbrennen. Es handelt sich dabei zum einen um Abfälle wie Klärschlamm, Tiermehl und Autoshredder-Leichtfraktion, deren bisherige Absatzwege aufgrund gesetzlicher Änderungen oder aus gesundheitshygienischen Gründen nicht mehr offen waren, sowie produktionsspezifische Abfälle wie Gewerbeabfälle und Kunststofffraktionen d.h. Sortierreste, die mehr oder weniger als Mono-Fraktionen verstanden werden können. Zum anderen handelt es sich um Produkte aus Prozessen der Abfallvorbehandlung, z.B. die hochkalorische Fraktion aus der mechanischen oder mechanisch- biologischen Abfallbehandlung, oder aus einer Vorbehandlung zur Erzeugung von Ersatzbrennstoff.
Gute Entwicklungschancen
© Rhombos-Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze
Auf dem Weg zur Norm
© Rhombos-Verlag (1/2006)
Die Entwicklung einer Standardmethode zur Bestimmung des biogenen Anteils in
Ersatzbrennstoffen macht Fortschritte
Ergebnisse verschiedener Untersuchungsprogramme in Bayern: Passive Entgasung mit Biofiltern zur Methanoxidation, Einsatz von Zündstrahlmotoren
© Verlag Abfall aktuell (2/2005)
2003 waren in Bayern bei den entsorgungspflichtigen Körperschaften 55 Deponien der Klasse II in Betrieb, wobei die abgelagerten Mengen zwischen 100 t und 80.000 t schwanken.
