
Die Logistik der Ersatzbrennstoffe stellt einen wichtigen Verfahrensschritt im Stoffstrom des Produktes dar Bei der Frage nach einer sinnvollen Logistik muss zuerst festgelegt werden, welche Materialien unter den Begriffen Ersatz- und Sekundärbrennstoff in der Literatur zusammengefasst werden und welche Eigenschaften diese Stoffe besitzen Die Begriffe Ersatz- und Sekundärbrennstoff werden in der Literatur oft als Synonyme parallel nebeneinander verwendet Zur Vereinfachung wird im Folgenden nur noch von Ersatzbrennstoff gesprochen Alle unter die beiden Begriffe fallenden Ausgangs- oder/und aufbereiteten Stoffe werden in dieser Bezeichnung mit einbezogen
INHALTSVERZEICHNIS
1 Parameter der Ersatzbrennstofflogistik
2 Equipmentauswahl
3 Umschlagstationen – Railports
4 Die Lösung im Schienenbereich der Stinnes AG
5 Fazit
6 Literatur
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Ersatzbrennstoffe 5 (2005) (Dezember 2005) | |
| Seiten: | 12 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Silke Janser Dipl.-Ing. Karsten Sachsenröder | |
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Kraftstoffe aus erneuerbaren Ressourcen – Potenziale, Herstellung,
Perspektiven
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (8/2009)
Biomassepotenziale zur energetischen Nutzung sind zwar limitiert, sie können aber einen erheblichen Teil des Energiebedarfs decken. Unter der Annahme, dass 50 % der energetisch nutzbaren Biomasse für die Kraftstofferzeugung zur Anwendung im Verkehrsbereich verwendet werden, ergibt sich – bei einem moderaten Zubau von Energiepflanzen auf 2 Mio. Hektar – für Deutschland ein Substitutionspotenzial von ca. 7 %. Aufgrund der Energieverbrauchsstrukturen und der zur Verfügung stehenden Agrarflächen resultieren für die Europäische Union deutlich höhere Anteile von ca. 11 % für die EU-15 bzw. ca. 17 % für die EU-27. Das weltweite Potenzial beträgt ca. 27 %. In Ländern mit zukünftig sinkendem Kraftstoffverbrauch wie Deutschland, können die Substitutionspotenziale auch deutlich überschritten werden.
Perspektiven der Bioenergie-Forschung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2008)
PowerPoint Presentation mit 20 Folien
Optimierungsansätze zur Sekundärbrennstoff- und Energiebereitstellung bei MBA
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Neben der Funktion als Vorbehandlungsverfahren stellt die MBA gleichzeitig ein Verfahren zur stoffspezifischen Abfallbehandlung im Sinne eines Stoffstrommanagements dar, bei dem gezielt aus dem Restabfall Stoffströme zur Verwertung ausgeschleust werden. Neben der stofflichen Verwertung, deren Bedeutung im Hinblick auf die Ressourcenschonung sowie auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zunehmen wird, stellen mittlerweile die Ersatzbrennstoffe eine wichtige Säule in der Entsorgungswirtschaft und zunehmend auch in der Energiewirtschaft dar. Unterstützt durch günstige Rahmenbedingungen (steigende Energiekosten, Anerkennung der Klimavorteile) und wachsende Erfahrungen in den Anlagen bei der Prozessbeherrschung wird die energetische Verwertung auch mittelfristig weiter an Bedeutung gewinnen.
Grossversuch - Aufbereitung von getrennt gesammeltem Bioabfall/Grünschnitt zu Biomasse-Brennstoff -
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Der ZAB betreibt am Standort Niederlehme eine Anlage zur Behandlung von Restabfällen nach dem Prinzip der mechanisch-biologischen Stabilisierung. Der Abfall wird mit zwei automatisierten Kransystemen zunächst einer Zerkleinerung und dann der biologischen Trocknung in Rotteboxen zugeführt. Der Rotte- und Trocknungsprozess erstreckt sich in der Regel über sieben Tage in einem Temperaturbereich von 50 bis 60oC. Die im Abfall enthaltene Feuchtigkeit geht dabei in den Luftstrom über, der das Rottegut ständig von unten nach oben durchströmt.
Ersatzbrennstoffe aus Siedlungsabfall – Eine Energiebilanz
© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
In Deutschland werden derzeit etwa 5 Mio. Mg/a Restabfall in mechanisch-biologischen Aufbereitungsanlagen behandelt. Im Wesentlichen werden dabei zwei Verfahrensalternativen unterschieden. Beide Verfahren unterscheiden sich im Verbleib der organischen Fraktion. Bei Stabilatverfahren verbleibt diese Fraktion im Brennstoff, wohingegen bei Stoffstromtrennverfahren eine Abtrennung vom erzeugten Ersatzbrennstoff realisiert wird.
