Mengenmässige Maximierung der Mitverbrennung von Klärschlamm in Müllverbrennungsanlagen

Mit der stufenweisen Einführung des Verbots für den landwirtschaftlichen Austrag von Klärschlamm aus kommunalen
Abwasserreinigungsanlagen (ARA) gemäss Entscheid des Bundesrates vom 1. Mai 2003 (vgl. Stoffverordnung)
entfällt diese Verwertungsmöglichkeit gesamtschweizerisch und damit ein bedeutender Entsorgungsweg. Als einzige
Option verbleiben aus heutiger Sicht ausschliesslich die thermischen Entsorgungswege.

Bis zum Jahre 2006 sind ARABetreiber angehalten, sich die entsprechenden Verbrennungskapazitäten zu sichern. Dafür stehen ihnen sowohl eine separate Schlammverbrennung als auch die Mitverbrennung in Verbrennungsanlagen oder in Zementwerken gemäss Art. 11 der Technischen Verordnung über Abfälle zur Verfügung. Aufgrund der angemessenen Übergangsfrist und der günstigen Voraussetzung betr. der Mengen- und thermischen Kapazitätserhebung ist es den Betreibern von ARA in der Schweiz bis Ende 2006 zumutbar, die thermische Behandlung der Klärschlämme zu sichern.



Copyright: © Texocon GbR
Quelle: 4. Potsdamer Fachtagung 22.-23. Februar 2007 (Mai 2007)
Seiten: 13
Preis inkl. MwSt.: € 6,50
Autor: Dr. Hans Peter Tobler

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Internationales Klärschlamm-Symposium
© Rhombos Verlag (9/2008)
Experten diskutierten Wege zu einer verantwortungsvollen Klärschlammentsorgung

Zukunft der Klärschlammentsorgung
© Rhombos Verlag (9/2008)
Aus Gründen des vorsorgenden Bodenschutzes sollte Klärschlamm mittelfristig nur noch thermisch verwertet werden

Düngemittel aus Klärschlammasche
© Rhombos Verlag (9/2008)
Die Ergebnisse aus dem EU-Projekt SUSAN legen die großtechnische Umsetzung eines neuen thermochemischen Verfahrens für die Phosphor-Rückgewinnung nahe

AUF EIN WORT
© Rhombos Verlag (9/2008)
Klärschlamm darf nicht auf den Boden

Novelle der Klärschlammverordnung und Phosphorrückgewinnung – Hat dies auch Konsequenzen für andere organische Abfälle?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Wie in den Ausführungen deutlich gemacht werden soll, soll mit der Novelle der Klärschlammverordnung ein Beitrag für die langfristige Versorgungssicherheit mit Phosphor aus der Kreislaufwirtschaft geschaffen werden, der einen adäquaten Übergangszeitraum zur Planung und Umsetzung der Pflicht zur Phosphorrückgewinnung beinhaltet. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Kläranlagen zumindest zunächst von dieser Pflicht ausgenommen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...