Es drohen – bedingt durch mögliche Klimaveränderungen in der Zukunft – größere Abflüsse der Maas und deren häufigeres Auftreten, die den entsprechenden Raum für den Fluss fordern.
Die in diesem Jahrhundert erwarteten Klimaveränderungen fragen nach einem vorausschauenden Umgang mit unseren Flüssen. Es ist mit höheren Bemessungsabflüssen im Hochwasserfall und deren häufigerem Auftreten zu rechnen. Zur Kompensation eines hiermit verbundenen Wasserspiegelanstieges der Maas in den Niederlanden werden Maßnahmen nach dem Prinzip Raum für den Fluss" unter hydraulischen, raumordnerischen und zukunftsorientierten Aspekten ganzheitlich zu Maßnahmenpaketen für die kommenden 100 Jahre zusammengestellt. Auf dieser Basis kann bereits heute der zukünftig benötigte Raum entlang der Maas reserviert werden.
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| Quelle: | Wasser Wirtschaft 06 / 2006 (Juni 2006) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Jens Reuber Ralph Schielen Hermjan Barneveld | |
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Stark unterschiedliche Starkregengefahrenkarten nach den Leitfäden der Länder
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In den zurückliegenden Jahren haben Starkniederschläge schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden und sogar Todesfällen verursacht. Mehrere Bundesländer haben Vorgehensweisen zur Erstellung von Starkregengefahrenkarten entwickelt und diese in Leitfäden veröffentlicht. Im Regelfall wird die Erstellung von Starkregengefahrenkarten nach diesen Leitfäden gefördert, wodurch mittlerweile zahlreiche Kommunen Karten erstellt haben.
Länderübergreifende operationelle Hoch- und Niedrigwasservorhersage für den Bodensee
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Seit der operationellen Inbetriebnahme des länderübergreifenden Vorhersagesystems für den Bodensee im Jahr 2004 wurde das Modellsystem und das Informationsangebot auf der Internetseite www.bodensee-hochwasser.info kontinuierlich verbessert. Neben Hochwasservorhersagen werden seit August 2006 auch Niedrig- und Mittelwasservorhersagen bereitgestellt.
RAPID – Ein Risk-Assessment-Verfahren für den technischen Hochwasserschutz
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Sechs der 13 Naturkatastrophen mit den weltweit höchsten volkswirtschaftlichen Schäden seit 1970 sind Überschwemmungen. Dazu zählt mit einem Schaden von insgesamt umgerechnet 19 Mrd. US-Dollar die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2002 in Teilen Europas
Wie unsere Gewässer wieder in Bewegung kommen
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Etwa 30 Teilnehmende setzten sich am 10. Juli 2025 im Rahmen einer Weiterbildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal intensiv mit den Zielen der neuen EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur auseinander, die auch die Gewässerrenaturierung europaweit stärker voranbringen will. Die Veranstaltung verband Grundlagen und Praxis, wobei beim Besuch des Unterhaltungsverbandes Tanger am Lüderitzer Tanger zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen anschaulich demonstriert und diskutiert wurden.
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Die Wiedervernässung des Großen Bruchs, eines ehemaligen Niedermoorgebietes im Landkreis Börde, steht vor politischen, eigentumsrechtlichen und kommunikativen Herausforderungen. Neben hydrologischen und naturschutzfachlichen Untersuchungen sind umfangreiche partizipative Prozesse notwendig, um tragfähige Lösungen für die Revitalisierung zu entwickeln.
