Zerkleinerung und Aufschluss von Abfallströmen mittels gepulster Hochspannungstechnologie

Innovationen in der Aufbereitungstechnik sind nötig, um die zukünftigen Aufgaben im Recycling zu bewältigen. Die Industrie muss im 21. Jahrhundert Lösungen suchen, um den steigenden Kostendruck und politische Forderungen für eine bessere Wiederverwertung von Produkten zu bewältigen. Dabei werden Verbundmaterialien immer komplexer und die klassische Aufbereitung kommt an ihre Grenzen. Die Aufbereitung durch gepulste Hochspannung ist eine vielversprechende Technologie, um diese Erfordernisse zu erfüllen. Die Technik basiert auf Hochspannungsdurchschlägen in das Material. Die überführte Energie wirkt nur auf Materialgrenzen und bietet so eine sortenreine Aufbereitung von Verbundwerkstoffen. Die Vorteile des Prozesses sind, neben der sortenreinen Zerlegung, der geringe Verlust von Material im Unterkorn, die hohe Materialausbeute in definierten Korngrößenbereichen sowie der geringe Verschleiß der Anlagenkomponenten, da die Aufbereitung ohne mechanische Kontakte auskommt. Gegenüber herkömmlichen mechanischen Verfahren ergibt sich daraus eine erhebliche Reduktion der Kontamination durch den Prozess.

1. Einleitung
2. Grundlagen der Technik
  2.1. Elektrodynamische Zerkleinerung
  2.2. Selektive Auftrennung
  2.3. Vorteile des Verfahrens
3. Die Anlagen
4. Anwendungsbeispiele Recycling
  4.1. Abfallverbrennungsschlacken/Schlacken
  4.2. Beton-Recycling
  4.3. Elektro-Kleingeräte/Elektro-Schrott
  4.4. Kohlefasern
  4.5. Zündkerzen
5. Ausblick
6. Literatur



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Recycling und Rohstoffe 4 (2011) (Juni 2011)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. rer. nat. Alexander Weh
Dr. Fabrice Monti di Sopra

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