Zerkleinerung mit Matrizenpressen

Durch rotierende Kollerrollen wird das gleichmäßig aufgegebene Material kontinuierlich so lange zerkleinert, bis es durch die Bohrungen der Matrize nach unten fällt. Eine Verdichtung wie bei einer Flachmatrizenpresse findet hier nicht statt, das Endprodukt ist rieselfähig. Einsatzbeispiele: feuchtes und trockenes Holz (Hackschnitzel), vorgeshredderte Altreifen, faserreiche Produkte, Biomasse. Die Flachmatrizenpresse, die in der Vielzahl von Anwendungen als Pelletierpresse zur Verdichtung von diversen Schüttgütern eingesetzt wird, wird in diesem Fall als Zerkleinerungsmaschine nach dem Kollergangprinzip verwendet. Im Internet unter wikipedia heißt es beispielsweise unter Kollergang: eine Mahl- und Zerkleinerungsmaschine bei der Herstellung von Papier, Synonym Kollermühle.

1. Biomasse und Holz
  1.1. Herstellung von Holzpellets
  1.2. Produktstruktur nach der Zerkleinerung
  1.3. Flachmatrizenpresse im Wettbewerb zu Hammermühle und Messerringzerspaner
2. Grundprinzip der Flachmatrizenpresse als Kollermühle
3. Zerkleinerung und Granulierung weiterer Produkte
4. Altreifen
  4.1. Altreifenrecycling
  4.2. Flachmatrizenpresse im Wettbewerb zu Schneidgranulatoren
  4.3. Altreifengranulate und Granulatoberflächen
  4.4. Weitere Produkte aus der Granulierung
  4.5. Vorteile des Verfahrens mit der Flachmatrizenpresse
5. Einsatz der Flachmatrizenpressen



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Recycling und Rohstoffe 4 (2011) (Juni 2011)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Michael Gursch

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