Papier in seinen unterschiedlichen Ausprägungen ist auch in Zukunft ein wichtiger Stoff unseres täglichen Lebens. In der Weltwirtschaft ist Papier auf absehbare Zeit nicht verzichtbar. Seine Einsatzgebiete verschieben sich zwar, aber alle heutigen Sorten haben auch künftig ihren Platz. Bei knapper werdenden natürlichen Ressourcen wächst deshalb die Bedeutung von Papierrecycling. Darum ist Altpapier möglichst vollständig zu erfassen und stofflich zu verwerten.
Das setzt eine getrennte und lückenlose Altpapiererfassung voraus, deren Grundlage funktionierende Holsysteme bleiben werden. Dabei wird es auch in einer Stadt wie Berlin darauf ankommen, die Sammlung zu modernisieren und gleichzeitig Logistikkosten zu reduzieren. Bei dieser anspruchsvollen, durch Zielkonflikte geprägten Zielstellung auch noch die Kundenzufriedenheit zu erhalten, ist für jeden Marktteilnehmer der Schlüssel zum Sammelgut. Die ausreichende Verfügbarkeit des Stoffstromes wird über den künftigen Erfolg jeder Sammlung entscheiden.
Die Qualitätsanforderungen der Papierindustrie an das verwendete Altpapier steigen. Qualitätsnachteile, die sich aus der Art und Weise der Erfassung sowie den Kosten- und Komfortanforderungen einer Sammlung ergeben, lassen sich durch Einsatz modernster Sortiertechnik vollständig vermeiden. Deren Einsatz ist wirtschaftlich, wenn entsprechend große Stoffströme zur Verfügung stehen. Insoweit bedingen sich der ausreichende Umfang einer Sammlung und die qualifizierte Aufbereitung von Sammelware gegenseitig. Entsprechende Kooperationen können bei der Lösung dieses Problems hilfreich sein. Damit realisierbare Durchsätze und Sortiertiefen bringen deutliche Vorteile im Wettbewerb und erfüllen auch künftig zu erwartende Sortiermaßstäbe.
Moderne Sortieranlagen haben durch ihre ressourcenschonende Arbeitsweise einen beträchtlichen ökologischen Effekt und sind eine Maßnahme zur wirtschaftlichen und umweltschonenden Bewirtschaftung begrenzt verfügbarer Rohstoffe.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 6 (2013) (Juni 2013) | |
| Seiten: | 14 | |
| Autor: | Dipl.-Ök. Hanno Thielmann | |
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Kommunale Papiersammlung und Etablierung gewerblicher PPK-Sammlung – Ein Widerspruch?
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Aus dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz wurde das dortige, ursprünglich historische Relikt der gewerblichen Sammlung 2012 im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in modifizierter Form übernommen und weiterentwickelt.
Circular-Economy-Ansätze für Kunststoff-Außenwerbungsplakate
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Papier- oder Kunststoffplakate sind wichtige Medien der Außenwerbung. Sie finden u.a. regelmäßig bei Wahlkämpfen ihren Einsatz. Die Publikation stellt Ansätze der Circular Economy für PP-Hohlkammerplakate bereit.
Die neue Wirbelschichtverbrennungsanlage der Norske Skog Bruck GmbH
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Am österreichischen Standort in Bruck a.d. Mur des norwegischen Papierkonzerns Norske Skog entsteht eine neue Wirbelschichtverbrennungsanlage für Papierrejecte, Ersatzbrennstoffe und Klärschlamm. Die Kapazität beträgt 160.000 t/Jahr.
Zukünftige Altpapierzusammensetzung in Europa? – Erwartungen, Ursachen und Auswirkungen –
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2015)
Ein verändertes Verbraucherverhalten und der dadurch bedingte Strukturwandel in der Papierindustrie bewirken wesentliche Veränderungen in der Zusammensetzung des Altpapiers aus dem haushaltsnahen Bereich und in der Verbrauchsstruktur der Papierindustrie. Zudem zeichnet sich ein steigender Anteil an Papierverbunden und stark veredelten Papierprodukten im Altpapier ab.
Zum Ende der Abfalleigenschaft von PPK
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Als sich die Europäische Kommission vor knapp zehn Jahren in ihrem Richtlinienvorschlag zur Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL) mit dem Ende der Abfalleigenschaft befasste, geschah dies mit dem Ziel, die Akzeptanz von Recyclingprodukten durch ihre rechtliche Anerkennung zu verbessern und auf diese Weise dem Ziel einer Recyclinggesellschaft näher zu kommen.
