Wer nichts misst, kann auch nichts verbessern. Dieser nahezu trivial anmutende und Grundlage für eine Vielzahl technisch-ökonomischer Zusammenhänge bildende Ausgangspunkt wird sehr wahrscheinlich breiten Raum auch in den zukünftigen politischen Debatten um die Fortentwicklung der Ressourceneffizienz in der Europäischen Union (EU) einnehmen.
Ein grundsätzlicher Dissens über die Notwendigkeit, letztlich Buchhaltung und Optimierung bei Beschaffung, Verbrauch und Kreislaufführung oder Entsorgung von produktionsnotwendigen Materialien zu betreiben, ist zwar mit weiten Teilen der Industrie nicht zu erwarten. Sehr wohl werden aber schon aus der bisherigen Diskussion grundlegende Auffassungsunterschiede zum sich ergebenden Zahlenwerk und dem Umgang mit den Resultaten ersichtlich. Aktuell lassen sich hierzu mindestens zwei Schwerpunkte identifizieren, bei denen wahrscheinlich unterschiedliche Einschätzungen zwischen angestrebter politischer Rahmensetzung und industrieller Realität aufeinander prallen.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Recycling und Rohstoffe 6 (2013) (Juni 2013) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Dr.-Ing., Dipl.-Geol. Jens Traupe | |
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Projektverbund ForCYCLE II zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der bayerischen Wirtschaft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Ziel des Projektverbundes ForCYCLE II zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der bayerischen Wirtschaft war die Entwicklung von Lösungsansätzen und Technologien im Bereich der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft, insbesondere für KMU und Handwerksbetriebe.
Rechtsfragen einer quantitativen Begrenzung des Flächenverbrauchs durch Raumordnung – eine Problemskizze
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2024)
The reduction of land use has long been one of the central concerns of German environmental and land utilisation policy. Particularly since the German government's Sustainable Development Strategies set the goal of reducing the use of undevelopedlandfor settlement andtransportpurposes to amaximumof 30 hectaresperday, quantitative approaches to realising this goal have been discussed. In this respect, particular hopes are placed in spatial planning and its
instruments. Following the demand for the land-saving target to be enshrined in law, which was raised in the course of themost recent amendment to the Spatial Planning Act, this article discusses the central legal issues of such a regulation and its implementation in spatial planning.
Vorrang für die Windenergie in der Regionalplanung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2024)
Der für den Klimaschutz und den Umbau des Energiesystems in Deutschland dringend notwendige Ausbau der Windenergie ist seit einigen Jahren ins Stocken geraten. In Raumordnungsplänen sind kaum noch Flächen für erneuerbare Energien ausgewiesen worden und die Genehmigungsverfahren haben sich verzögert oder sind oft aufgrund von verfahrensrechtlichen oder materiell-rechtlichen Problemen gescheitert. Planungsverfahren allein für Teilfortschreibungen von Regionalplänen haben in der jüngeren Zeit im Schnitt 5,3 Jahre gedauert.
„Melde gehorsamst oder nichts zu melden?!“
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2023)
Eine Anleitung zum Umgang mit der Meldepflicht nach § 19 der 12. BImSchV
für die Praxis
Zur Erforderlichkeit einer strategischen Umweltprüfung bei Schutzgebietsausweisungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2023)
Besonderheiten bei Freistellungen und die praktischen Folgen bei unterbliebener Umweltprüfung
