Ressourceneffizienz im Spannungsfeld zwischen industrieller Wirklichkeit und politischem Anspruch auf Messbarkeit

Wer nichts misst, kann auch nichts verbessern. Dieser nahezu trivial anmutende und Grundlage für eine Vielzahl technisch-ökonomischer Zusammenhänge bildende Ausgangspunkt wird sehr wahrscheinlich breiten Raum auch in den zukünftigen politischen Debatten um die Fortentwicklung der Ressourceneffizienz in der Europäischen Union (EU) einnehmen.

Ein grundsätzlicher Dissens über die Notwendigkeit, letztlich Buchhaltung und Optimierung bei Beschaffung, Verbrauch und Kreislaufführung oder Entsorgung von produktionsnotwendigen Materialien zu betreiben, ist zwar mit weiten Teilen der Industrie nicht zu erwarten. Sehr wohl werden aber schon aus der bisherigen Diskussion grundlegende Auffassungsunterschiede zum sich ergebenden Zahlenwerk und dem Umgang mit den Resultaten ersichtlich. Aktuell lassen sich hierzu mindestens zwei Schwerpunkte identifizieren, bei denen wahrscheinlich unterschiedliche Einschätzungen zwischen angestrebter politischer Rahmensetzung und industrieller Realität aufeinander prallen.



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Recycling und Rohstoffe 6 (2013) (Juni 2013)
Seiten: 3
Autor: Dr.-Ing., Dipl.-Geol. Jens Traupe

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