Die Situation der thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland hat sich mit der Beendigung der Deponierung unvorbehandelter Siedlungsabfälle zum 1. Juni 2005 deutlich geändert.
Im Folgenden werden nach einem Rückblick auf den Zeitraum vor Juni 2005 die derzeitige Situation charakterisiert und die Perspektiven der thermischen Abfallbehandlung aufgezeigt.
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| Quelle: | Texte zur Abfallwirtschaft (2006) (Mai 2006) | |
| Seiten: | 17 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Ferdinand Kleppmann | |
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Grundlastversorgung mit dezentralen KWK-Anlagen – Ein Beitrag der bayerischen AHKW’s zur Energiewende
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Bedingt durch die Ziele der Bundesregierung, der bayerischen Staatsregierung und der Einstellung der Bürger zum Thema Energiewende ist eine kritische Überprüfung von zusätzlichen, oft nicht wahrgenommenen, Energiequellen und Produktionsstandorten notwendig.
Ausbau der getrennten Bioabfallsammlung - Chance für die kommunale Abfallwirtschaft
© Verband Kommunaler Unternhemen e.V. (VKU) (1/2013)
Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) enthält die Verpflichtung, Bioabfälle spätestens ab dem 01.01.2015 getrennt zu sammeln. In Gebieten, die bisher kein System zur getrennten Bioabfallsammlung anbieten, wird die Einführung der Biotonne in naher Zukunft zur Diskussion stehen. Aber auch die Kommunen, die bereits eine
Getrennterfassung von Bioabfällen anbieten, sollten prüfen, ob Anschlussgrad und Sammelmenge erhöht werden können.
Gute Entwicklungschancen
© Rhombos-Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze
Energieeffizienz – Wohin geht der Trend?
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (9/2007)
Der sorgfältige Umgang mit unseren Ressourcen, u.a. den energetischen, ist ein Thema von immer größerer Bedeutung. Mit dem rasanten Wachstum der Wirtschaft in China und anderen Ländern, einhergehend mit einem Wachstum des Wohlstands, ist der Bedarf an fossilen Energieträgern – Kohle, Öl, Gas – in den letzten Jahren stark gestiegen. Da die derzeitigen Förderkapazitäten diesem Wachstum nur begrenzt folgen können, sind die Preise für diese Energieträger teilweise drastisch nach oben gegangen und sie unterliegen einer hohen Fluktuation. Die Ressourcen an Energieträgern sind begrenzt, sowohl was die absoluten Vorräte als auch die wirtschaftlich sinnvoll abbaubaren Vorkommen angeht. Darüber hinaus liegen die größten Energiereserven, speziell von Öl, in politisch nicht sehr stabilen Regionen dieser Erde.
Planungsrechtliche Grundlagen für Ersatzbrennstoff-Kraftwerke
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (9/2007)
Die Diskussion um den Verwerterstatus von thermischen Abfallbehandlungsanlagen ist aktuell eine der offenen Fragen im Rahmen der Änderung der Abfallrahmenrichtlinie. Nach dem Vorschlag der Kommission sollen Abfallverbrennungsanlagen als Verwertungsanlagen nur bei besonders hoher Energieeffizienz – 60 Prozent für Altanlagen und 65 Prozent für Neuanlagen – anerkannt werden. Die Haltung der Bundesregierung hierzu ist noch offen. Tatsächlich haben die Länder jedoch in den letzten Jahren nahezu allen Anlagen den Verwerterstatus erteilt, nachdem seit dem In-Kraft-Treten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes in diesen Anlagen nicht nur Hausmüll beseitigt, sondern auch – hochkalorische – Gewerbeabfälle verwertet wurden. Seit dem 01.06.2005 haben die Umweltministerkonferenz und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die Industrie wiederholt aufgefordert, ihre (Mit-) Verantwortung für die Schaffung von thermischen Behandlungskapazitäten, insbesondere durch Errichtung von Ersatzbrennstoffkraftwerken, wahrzunehmen. Zwischenzeitlich befinden sich eine Vielzahl derartiger Anlagen in der Planungs- bzw. Genehmigungsphase. Je nach Quelle wird von vierzig bis siebzig derartiger Vorhaben gesprochen.
