Kein Rauch ohne Feuer - Eine Investition in die Deponiegas-Analyse lohnt sich

Mit einer kontinuierlichen Überwachung der Zusammensetzung von Deponiegas kann man Langzeit-Trends erkennen, Betriebsstörungen erfassen und letztlich Deponiebrände schon gleich nach der Entstehung registrieren.

23.12.2005 Bei zunehmend steigenden Energiepreisen rückt eine Verwertung von vorhandenem Deponiegas zunehmend wieder in den Fokus der Deponiebetreiber. Pro Tonne Hausmüll entstehen ca. 150-250 m3 Deponiegas, bestehend aus ca. 55 Prozent Methan (CH4) und 45 Prozent Kohlenstoffdioxid (CO2). Der Heizwert von 2,5 m3 Deponiegas entspricht etwa dem von einem Liter Heizöl. Das Deponiegas wird in der Regel durch Gassammeleinrichtungen erfasst und je nach Anfallmenge abgefackelt oder zur Verstromung genutzt. Derzeit vergüten die Versorger für mittels Deponie-, Klär- oder Grubengas erzeugten und eingespeisten Strom ca. 7 Cent pro Kilowattstunde.
Mit einer stationären Deponiegasmessung lassen sich sinnvolle Betriebsdaten zur Optimierung des Entgasungsbetriebes erarbeiten. Mittels der permanent erfassten Daten lassen sich zudem Langzeittrends sowie Betriebsstörungen frühzeitig erkennen. Dies sorgt wiederum für eine kontinuierliche Gasabsaugung mit gleich bleibender  Qualität und damit verbunden eine hohen Verfügbarkeit der energetischen Gasnutzung...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Fresenius Umwelttechnik GmbH
Autorenhinweis: Olaf B. Altenkirch Fresenius Umwelttechnik GmbH



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2005 (November 2005)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Olaf B. Altenkirch

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