Reststoffkosten aufgedeckt

Stoffstromanalysen machen versteckte Kostentreiber im
betrieblichen Umweltschutz sichtbar

Umfragen zufolge verbinden die meisten Unternehmen mit der Entscheidung, Umweltmanagementsysteme einzuführen, hauptsächlich die Erwartung, die Rechtssicherheit und das Unternehmensimage zu verbessern. In vielen Umweltmanagementsystemen besteht daher die Gefahr, daß der Umweltschutz im Tagesgeschäft letztlich nur in solchen Unternehmensbereichen praktiziert wird, in denen eine regelmäßige Berichterstattung gegenüber Kunden und Behörden notwendig ist. Der Erfolg und damit auch die langfristige Akzeptanz von Umweltmanagementsystemen werden deshalb wesentlich davon abhängen, ob es gelingt, den Faktor Umwelt auf eine durchgängige Informationsgrundlage zu stellen und damit in vielen betrieblichen Entscheidungsprozessen plan- und steuerbar zu machen. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem Ansatz zu, Umweltmanagementsysteme durch Elemente des Stoffstrommanagements zu ergänzen. In Verbindung mit betrieblichen Umweltinformationssystemen (BUIS) ist es dadurch möglich, regelmäßig und mit vertretbarem Aufwand Kosten und Umweltaspekte der betrieblichen Tätigkeit transparent darzustellen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 01/2000 - Bauabfälle (Februar 2000)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Thomas Barankay
Dipl.-Ing. Gunnar Jürgens
Dipl.-Math. Uwe Rey
Rüdiger Rieg

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