Neue Arbeitsplätze durch Abfallvermeidung

Wiener Reparatur- und Servicezentrum R.U.S.Z probt die Trendumkehr von der Wegwerf- zur Reparaturgesellschaft

Im Rahmen des EU-Gemeinschaftsinitiativenprojektes "URBAN-Wien, Gürtel-Plus" wurde das "Reparatur- und Servicezentrum" (R.U.S.Z) aufgebaut, das mittlerweile eine zweijährige Erfolgsbilanz vorzuweisen hat. Der sozialökonomische Beschäftigungsbetrieb R.U.S.Z verfolgt eine Strategie, bei der arbeitsmarktpolitische und ökologische Erfordernisse verknüpft werden. Aufgrund der arbeitsmarktpolitischen Situation in Österreich, aber auch in anderen OECD-Ländern, sind die Chancen älterer Langzeitarbeitsloser sehr gering, wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Betriebe wie das R.U.S.Z unterstützen durch Qualifizierung und Bewerbungstraining eine Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt. Gleichzeitg zeigt das Projekt eine Alternative zur Beseitigung der 100.000 Tonnen Elektroaltgeräte auf, die in Österreich jedes Jahr vorwiegend unbehandelt auf Deponien und in Müllverbrennungsanlagen gelangen. Anders als bei der gängigen Shredder- Vorbehandlung von Haushaltsgroßgeräten wird beim R.U.S.Z eine sorgfältige Schadstoffentfrachtung vorgenommen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 03/2000 - Abfallvermeidung in Kommunen (August 2000)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Sepp Eisenriegler

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