Der Hochwertigkeit auf der Spur

Die bundesweit diskutierten Methoden zur Bewertung der Hochwertigkeit sind unzureichend an die abfallrechtlichen Anforderungen angepaßt

Wie verbindlich ist die Hochwertigkeitsanforderung im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz? Stellt sie eine Grundpflicht des Abfallerzeugers dar oder handelt es sich um einen bloßen Appell? Entbindet der ökologische Vergleich unterschiedlicher Entsorgungsmöglichkeiten von der leidigen Abgrenzungsfrage zwischen Verwertung und Beseitigung? Diesen Fragen wird hier nachgegangen. Bundesweit diskutierte Methoden zur Bewertung der Hochwertigkeit von Abfallverwertungsverfahren werden vorgestellt und in Bezug auf ihre Vollzugstauglichkeit verglichen. Der Artikel basiert auf der Studie "Hochwertigkeit der Abfallverwertung", die das Landesamt für Natur und Umwelt im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein angefertigt hat.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 04/2000 - Der Streit um das Pflichtpfand (November 2000)
Seiten: 4
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