Ökonomische Aspekte der Abfallwirtschaft

Ich will da näher an der Erde bleiben und fragen, wie läßt sich das denn bei den Rohstoffen regeln? Malthus sagte, die Vermehrung der Menschheit sei unmöglich, weil wir nicht genügend Nahrungsmittel produzieren könnten.

Auf der Basis des seinerzeitigen Wissens hatte er Recht. Was er nicht voraussehen konnte, war die Produktivitätsexplosion u.a. durch das Aufkommen der chemischen Industrie. Daß dieses kein ungeteiltes Vergnügen war, wissen wir heute und haben damit zu tun, unserer Landwirtschaft beizubringen, daß sie nicht die geborenen Naturschützer sind. Aber unabhängig davon gilt: Sie können in der Industriegeschichte viele Beispiele dafür finden, daß ein Engpaß „von selbst„ gelöst wurde, und die Lösungsmechanismen sind immer dieselben gewesen. Die Lösungsmechanismen waren Preissteigerungen, wenn etwas knapp wurde. Die Preissteigerungen wurden in  aller Regel von der Spekulation induziert. Was tun die Spekulanten? Es sind Leute, die Spezialkenntnisse haben, d.h. sie wissen, für den Bereich, für die Güter, mit denen sie spekulieren, sehr gut über Knappheitsverhältnisse Bescheid.















Copyright: © DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V.
Quelle: Ökologie und Ökonomie - Das Beispiel Abfallwirtschaft (Juni 1999)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers

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