Die „Aktion Biotonne Deutschland“ ist eine Netzwerkkampagne von Akteuren aus Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, um gemeinsam unter einer Dachmarke national und lokal für die Biotonne zu werben.
Sie unterstützt Öffentlichkeitsarbeiter der Kommunen und Landkreise bei der Kommunikation zur Biotonne. Die Kampagne im Herbst 2017 wurde unterstützt von Bundesumweltministerium, Landesumweltministerien, dem NABU Naturschutzbund Deutschland e. V., Abfallwirtschaftsverbänden und der Handelskette REWE. Das Projektbüro Aktion Biotonne koordiniert das Vorhaben. Bis Ende Oktober beteiligten sich bereits 30 einzelne Städte und 45 Landkreise. Eine Teilnahme an dem Netzwerk ist jederzeit möglich unter www.ab-kommunen.de. Die beiden großen Leistungen des Projektes sind: auf Verbraucherebene Millionen von Menschen mit der Biotonne und seinen Themen in Verbindung zu bringen, auf der Akteursebene ein breites Netzwerk zur Biotonnen-Kommunikation zu schaffen.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | Biomasse-Forum 2017 (November 2017) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Dr. Martin Lichtl | |
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Kreislaufwirtschaft im Spannungsfeld globaler Krisen und wirtschaftlicher Herausforderungen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
In Zeiten globaler Krisen und volatiler Rohstoffmärkte steht unsere Wirtschaft vor riesigen Herausforderungen. Ziel ist es, dass wir unsere Resilienz und unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
Kohlenstoffrecycling mittels biologischer Aufbereitung (BA) von Restabfall – ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren
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Die ECOWEST – Entsorgungsverbund Westfalen GmbH (ECOWEST) betreibt am Standort Ennigerloh eine Anlage zur biologischen Behandlung der Organik enthaltenden Feinfraktion aus Restmüll. Die BA Ennigerloh wurde im Jahr 2005 errichtet und war ursprünglich als Vollstromrotte ausgelegt, um aus der – in einer vorgeschalteten Anlage zur mechanischen Aufbereitung – erzeugten Feinfraktion ein ablagerungsfähiges Deponiegut zu erzeugen.
Aufkommen und EU-Meldepflicht für Lebensmittelabfälle
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Gemäß der EU-Abfallrahmenrichtlinie (Richtlinie 2008/98/EG) sollen Lebensmittelabfälle (LMA) verringert werden. Aufgrund dieser rechtlichen Bestimmungen musste Deutschland seiner erstmaligen Berichtspflicht zu LMA ab dem Berichtsjahr 2020 zum 30.06.2022 nachkommen und danach weiterhin jährlich die Masse der entstandenen LMA erfassen und der EU-Kommission berichten.
Chemisches Recycling von Kunststoffabfällen – Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
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Mit den Maßnahmenpaketen des Circular Economy Action Plan sowie des European Green Deal wurden in den zurückliegenden Jahren wichtige Weichenstellungen für die Steigerung der Zirkularität von Kunststoffen in der EU vorgenommen. Darunter fallen Maßnahmen wie die Verbesserung der Abfalltrennung und -sortierung, Steigerung von Recyclingquoten, Besteuerung nicht recycelter Kunststoffe und die Selbstverpflichtung der Industrie zum Rezyklateinsatz (10 Mio. t bis 2025).
Der digitale Produktpass in der Kreislaufwirtschaft – Hintergrund, Potenzial, Technik und Umsetzung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Der digitale Produktpass (DPP) ist ein zentrales Instrument für die Kreislaufwirtschaft, da er produktbezogene Daten über den gesamten Lebenszyklus bereitstellt.
