Im Rahmen des EU-Interreg-IIIb-Projektes ALPRESERV (2004 bis 2006) werden anhand des Fallbeispieles Bodendorf die wasserwirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen für ein optimiertes Feststoffmanagement an Stauhaltungen formuliert.
Aufbauend auf den Ergebnissen der bisherigen Spülungen sowie eines umfassenden Untersuchungsprogramms wurde interdisziplinär ein Vorschlag für ein nachhaltiges Spülmanagement der Stauräume der Oberen Mur / Steiermark entwickelt.
Die in diesem und in den zwei weiteren Beiträgen ([1], [2]) beschriebenen Messungen und Berechnungen sind Teil eines wasserwirtschaftlich-ökologischen Gesamtkonzepts, das letztendlich in eine optimierte Feststoffbewirtschaftung der Mur einfließen soll. Welche Aspekte davon auf andere Stauhalltungen übertragbar sind, muss noch durch künftige Untersuchungen abgeklärt werden.
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| Quelle: | Wasser Wirtschaft 11 / 2007 (November 2007) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Dr. Jürgen Eberstaller Dipl.-Ing. Peter Pinka Dipl.-Ing. Dr. Helmut Knoblauch Dipl.-Ing. Hannes Badura Dipl.-Ing. Dr. Josef Schneider | |
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Baggerseen sind Refugien für die Artenvielfalt
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Ein Forschungsprojekt zeigt neue Wege für den Artenschutz an künstlichen Gewässern. Untersucht werden positive und negative Einflüsse von Angelvereinen und deren Gewässernutzung auf die gewässergebundene Biodiversität.
Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
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Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.
Klärungsbedarf - Dienstleistungen in der Wasserwirtschaft
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In Europa wird darüber gestritten, wer den Wasserüberfluss am besten verwaltet. Private oder kommunale Dienstleister? Die Menschen in den meisten Entwicklungsländern wären froh, wenn sich überhaupt jemand um die Versorgung mit dem kostbaren Nass kümmerte.
Wasserwiederverwendung in der spanischen Landwirtschaft
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Die Trockenphasen der letzten Jahre lassen den Umgang mit gereinigtem kommunalen Abwasser neu überdenken. Für eine reine Ableitung in ein Gewässer ist hoch aufbereitetes Abwasser immer dann zu schade, wenn ohnehin trockene Verhältnisse vorherrschen. In den wasserarmen südspanischen Regionen Murcia und Andalusien wird seit Jahrzehnten eine Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft praktiziert, die von Abwasseraufbereitung bis zur Produktqualität konsistent ist und Gemüse von kontinuierlich hoher Qualität produziert.
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
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Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
