Aufgrund der Hochwasserereignisse an Elbe und Donau im August 2002 erteilte die Europäische Kommission der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) den Auftrag, ein Hochwasser-Vorwarn-System auszuarbeiten.
Das Lisflood-Modell ist der hydrologische Teil dieses in Entwicklung befindlichen Europäischen Hochwasser-Vorwarn-Sysstems
EFAS (European Flood Alert System). Es ist ein konzeptionelles 1-D-Modell und verwendet bekannte meteorologische und hydrologische Teilelemente, Eingangsdaten aus europäischen Datenbanken und eine vorgefertigte generalisierte Flussgeometrie.
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| Quelle: | Wasser Wirtschaft 11 / 2007 (November 2007) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Dr. Karl Wachter | |
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Talsperren als kritische Infrastrukturen aus dem Blickwinkel der Cybersicherheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2024)
Anpassungen an den Klimawandel fordern von der Wasserwirtschaft eine klimaresilientere Aufstellung und sind damit wesentlicher Treiber der Digitalisierung. Die zunehmende Digitalisierung umfasst auch immer Risiken, insbesondere für die Informationssicherheit. Die Vermeidung von Ausfällen durch Informationssicherheitsrisiken ist ein breites Feld und kann nicht vollständig erreicht werden.
Hochwasserrisiko als Planungsgröße - Optimierung von Deichquerschnitten mit einem genetischen Algorithmus
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Hochwasser lassen sich als natürliche Ereignisse nicht verhindern. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sie als Folge des Klimawandels sowohl in ihrer Anzahl als auch in ihrer Intensität zunehmen. Dies ist die logische Folge eines intensivierten Wasserkreislaufs, für welchen sich bereits die Zunahme von Niederschlägen gleichsam global und regional beobachten lässt.
Das neue Dichtungs- und Kontrollsystem am Sylvensteinspeicher
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Der Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015 nach über 50-jähriger Betriebszeit durch eine zusätzliche Dichtwand im bestehenden Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem – bestehend aus Dränagepfählen und einem Kontrollstollen – an den heutigen Stand der Technik angepasst. Diese Ertüchtigungsmaßnahmen sind auch Vorsorge gegen die Folgen möglicher Klimaveränderungen und die damit verbundene stärkere Beanspruchung der Talsperre. Die Baumaßnahmen mit Gesamtkosten von rund 23 Mio. € wurden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Fließgewässerbenamung im Saarland – Grundlagen und Vorgehensweise
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Im Zuge der Aktualisierung des saarländischen Gewässernetzes zur WRRL-Umsetzung wurde eine Überarbeitung durch eine systematische Codierung nach LAWA-Richtlinie und Benamung der Fließgewässer zur eindeutigen Identifikation notwendig. Während die Codierung im Aufbau einer Gewässertopologie ihre Bedeutung hat, ist eine Benamung im sprachlichen Gebrauch ein unumgängliches Identifikationsmittel. Neben Befragungen Ortskundiger wurden mögliche Gewässernamen aus Flurnamen, Topographie, Lage im Gewässernetz und regionaltypischen Gewässerbezeichnungen abgeleitet.
Ziele der Gewässerentwicklung für den rheinland-pfälzischen Rhein
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Das Land Rheinland-Pfalz hat Ziele für die morphologische Gewässerentwicklung am Rhein unter Berücksichtigung der Belange des Hochwasserschutzes, des Naturschutzes und der Schifffahrt erarbeiten lassen. Diese Ziele sind in Kooperation mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie den für Hochwasserschutz zuständigen Behörden ermittelt worden. Dabei wurden die Randbedingungen der Gewässerentwicklung erkundet und die möglichen Maßnahmen – auch im Hinblick auf die WRRL – zusammengestellt.
