
Praxiserfahrungen zeigen, dass Rohrleitungen in Nutzung oft Widerstandscharakteristiken entwickeln, welche signifikant von solchen differieren, die beobachtet werden, wenn neue Leitungen mit sauberem Wasser getestet werden. Diese Differenzen sind besonders typisch in Druckrohrleitungssystemen, in denen echt gelöste, kolloidale oder suspendierte Stoffe und andere feste Materialien mit der Flüssigkeitssäule transportiert werden, die die Oberflächenrauheit der Leitung ändern und eine wesentliche Reduktion der Transportkapazität der Rohrleitung hervorrufen können, ohne dabei eine entscheidende Querschnittsminimierung zu bewirken.
Beim Transport von Flüssigkeiten durch Rohrleitungssysteme werden sowohl die Flüssigkeitssäule als auch echt gelöste, kolloidale oder suspendierte Inhaltsstoffe bewegt. Im wandnahen Bereich kommt es hierbei zu Wechselwirkungen zwischen dem Wandmaterial der Rohrwandung, der Flüssigkeit und den in der Flüssigkeit transportierten Inhaltsstoffen. Entsprechend differenzierter Fouling-Mechanismen entwickeln sich Rohrwandbeläge, welche selbstorganisierende Strukturen aufbauen können. Die Wechselwirkung zwischen wandnahen Strukturen, der bewegten Flüssigkeit, Adhäsionsvorgängen von Inhaltsstoffen bzw. Strukturveränderungen der Wandoberfläche und der Erhöhung des Strömungswiderstandes wurde bislang nur in Ansätzen analysiert. Diese Vorgänge können zu extremen Leistungsminimierungen der Rohrleitungssysteme bei sehr geringen Ablagerungshöhen führen. Sie können selbstorganisierende Rauheitsstrukturen generieren, welche sich als riffelartige Formationen eines dünnen Films auf der Rohrwand ausbilden. Riffelartige Ablagerungsstrukturen wurden in verschiedenen Druckrohrleitungen beobachtet. Es wurde ein Modell entwickelt, welches bei auftretenden selbstorganisierenden Rauheitsstrukturen an der Rohrwandung die Berechnung der festzustellenden Verlusthöhen in Druckrohrleitungen ermöglicht.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 05/2008 (Mai 2008) | |
| Seiten: | 10 | |
| Autor: | Thomas Koch | |
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Modelluntersuchungen zum Kolkprozess am Wehr Geesthacht
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Untersuchungen an der Wehranlage Geesthacht zeigen, dass Kolkprozesse in gegenständlichen Modellen nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Einerseits erfordert die Abbildung der morphologischen Prozesse von feinen Sedimenten Kompromisse bei der Naturähnlichkeit. Andererseits sind berührungslose Methoden erforderlich, um den Kolkprozess im laufenden
Versuch zu beobachten. Insgesamt konnten die maßgebenden Randbedingungen für den Kolkprozess aufgezeigt werden, so dass Sicherheit für die Planung der notwendigen geometrischen Veränderungen des Tosbeckens und für die Konzeptionierung der Kolksicherungsstrecke besteht.
Druckstoßsicherung der Zubringerleitung „Laichinger Alb“ der Landeswasserversorgung mittels Druckbehälter und Wirbelkammerdioden
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Um den Versorgungsbereich „Südwest“ der Landeswasserversorgung
zukünftig sicher mit weichem Trinkwasser aus dem Wasserwerk Langenau versorgen zu können, wurde ausgehend vom Scheitelbehälter Amstetten (589 müNN) die 20,4 km lange Zubringerleitung Laichinger Alb neu gebaut und 8 km unterhalb des Scheitelbehälters Heuberg (859 müNN) an die frühere Druckleitung 4 angebunden [1] (Bild 1). Die Druckerhöhungsanlage (DEA) zur Überwindung der 270 m Förderhöhe zuzüglich der Rohrreibungsverluste wurde im Schieberhaus des Behälters Amstetten untergebracht.
Nichtmetallische Reparatursysteme für Rohre und Rohrleitungen
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Konventionell werden mechanische Schäden an Rohrleitungen, die im Rahmen von Arbeiten an einer Leitung oder als Ergebnis einer intelligenten Molchung festgestellt wurden, durch Austausch von metallischen Rohrstücken oder Aufschweißen von Kugelkappen repariert.
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Glasfaserverstärkte Kunststoff rohre für Wasser- und Abwassernetze
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Dass Abwasser in großen Rohren die Kläranlage erreicht, ist normal. Eher selten ist jedoch,dass es eine Kläranlage in groß dimensionierten Leitungen wieder verlässt. Umso größer sind die Anforderungen, die an die Sanierung derartiger Vorflut-Kanäle gestellt werden.
