Noch Reserven verfügbar

Ein Vergleich der Abfallbilanzen der Bundesländer mit den Aufkommensmengen in Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2005 zeigt Trends auf

Der bundesweite Vergleich der Siedlungsabfallbilanzen des Erhebungsjahres 2005 lässt erkennen, dass sich die spezifischen Aufkommensmengen an Siedlungsabfällen insgesamt (Bauabfälle nicht eingerechnet) auf Grund der in den einzelnen Ländern zum Tragen kommenden abfallwirtschaftlichen Strategien immer mehr angleichen. Die Aufkommensmengen in Sachsen-Anhalt ordnen sich in die bundesweit erhobenen Aufkommensmengen in Abhängigkeit von der jeweils betrachteten Abfallfraktion weiterhin unterschiedlich ein. Beim Vergleich mit den neuen Bundesländern fallen die erhöhten Hausmüllmengen in Sachsen- Anhalt auf, während das Pro-Kopf-Aufkommen für hausmüllähnliche Gewerbeabfälle  und Sperrmüll inzwischen unter den durchschnittlichen Aufkommensmengen der neuen Bundesländer und der betrachteten Flächenländer liegt. Weiterhin sind gute Ergebnisse bei der Bioabfallsammlung zu verzeichnen. Eine Steigerung des Pro-Kopf-Aufkommens bei den Bioabfällen im Erhebungsjahr 2006 auf inzwischen rund 89 kg/E*a zeigt, dass in Sachsen-Anhalt noch Reserven bei der Vermeidung und Verwertung mobilisierbar sind.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: BESTE VERFÜGBARE TECHNIK (April 2008)
Seiten: 6
Preis: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dr. Irene Wehling

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