Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe sehen sich zunehmend einer offenen Marktsituation ausgesetzt. Um die Gebührenentwicklungen nachhaltig im Sinne von Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Berücksichtigung hoher Qualität der erbrachten Dienstleistung zu beeinflussen und um die eigene Leistung – des Betriebes - kritisch hinterfragen zu können, bedarf es geeigneter Controllinginstrumente.
Das Controlling übernimmt eine zentrale Rolle in der betrieblichen Steuerung. Ihm
obliegt die Aufgabe der Versorgung der Unternehmensleitung mit entscheidungsrelevanten
Informationen.
Hinter dem Begriff der Betriebssteuerung sind verschiedenste Anforderungen zu
verstehen. Um steuern zu können, bedarf es bestimmter Informationen, anhand
derer Prozesse/Arbeitsabläufe geprüft/kontrolliert/verglichen werden können. Es
bedarf zudem geeigneter Planwerte/Kennzahlen, um verbesserbare Prozesse zu
optimieren. Hierdurch lassen sich die wesentlichen Anforderungen an eine optimale
Betriebssteuerung definieren.
Als geeignete Mittel zur Betriebssteuerung haben sich verschiedene Elemente/
Instrumente etabliert. Internes Benchmarking ermöglicht als eine Art Qualitätsmanagement
eine kontinuierliche Prozessbetrachtung. Durch die Verknüpfung zu externen
Benchmarkingprojekten besteht zudem die Möglichkeit, in einem kontinuierlichen
Informations- und Erfahrungsaustausch von anderen zu lernen und seine eigene
Leistung zu verbessern. Ein funktionales Managementinformationssystem (MIS),
beispielsweise die Softwarelösung INFA-PKS, bietet mittels praxisrelevanter Kennzahlen
zudem eine Vielzahl von brauchbaren Funktionalitäten, die ein moderner
kommunaler Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb im Rahmen seiner strategischen
betrieblichen Steuerung nutzen kann.
| Copyright: | © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement | |
| Quelle: | 68. Informationsgespräch (Dezember 2007) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck | |
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Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?
IMPLEMENTIERUNG DER VERGÄRUNG IN DER BIOABFALLVERWERTUNG UND RESTABFALLBEHANDLUNG
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2007)
Die Abfallwirtschaft steht vor großen Umwälzungen. Allein die Anstöße aus dem
Klimaschutz sowie der Rohstoffverknappung wirken sich massiv auf die zukünftige
Entwicklung der Branche aus – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Bedarfssteigerungen
und Ressourcenverknappung, insbesondere im Energiesektor, bewirken
deutlich steigende Rohstoffpreise.
STEIGERUNG DER ENERGIEEFFIZIENZ VON KOMPOSTIERUNGSANLAGEN AM BEISPIEL DER KOMPOSTWERK GÖTTINGEN GMBH
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2007)
Im Bereich der Bioabfallbehandlung ist eine deutliche Trendwende zu erkennen.
Noch im Jahre 1996 waren ca. 20 der über 800 Abfallbehandlungsanlagen Vergärungsanlagen (inkl. Co-Fermentationsanlagen). Mittlerweile hat sich die Zahl mehrals verdreifacht (Kern, Turk, 2007).
Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?
Kosten und Gebühren der Abfallwirtschaft in Bayern 2008
© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (6/2008)
Gebührenvergleich aller 86 örE in Bayern; Abfallgebühren in den einzelnen Bundesländern; Strategien der Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und Kommunen - Handlungsfelder und Beispiele
