Um ein Kompostwerk mit einer Vergärungsstufe zu ergänzen oder eine neue Vergärungsanlage zu errichten, müssen die wichtigsten Wettbewerbsvorteile im Projekt vereint sein; entscheidend sind: regionale Marktnähe, fachkundiges Betriebspersonal, effiziente Technik und ausreichende Kapitalstärke.
Da diese Eigenschaften häufig nicht alle in einem Unternehmen vorliegen, bedarf es einer Kooperation.
Neben dem gegenseitigen Vertrauen - als wichtigste Grundlage – bedürfen Kooperationen einer formalen maßgeschneiderten Struktur. Nur wenn alle Partner motiviert sind, ihre Stärken optimal einzusetzen, und wenn für den Streitfall klare und effiziente
Entscheidungsregeln vorgegeben sind, kann eine Kooperation am Markt langfristig Erfolg haben.
In diesem Vortrag werden typische Beweggründe für Kooperationen, die wichtigsten Gestaltungsfelder einer Kooperation sowie zwei innovative Beispiele beschrieben. Die Beispiele sollen Anregungen für andere Projekte geben; maßgebend ist aber
immer der konkrete Einzelfall.
| Copyright: | © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement | |
| Quelle: | 68. Informationsgespräch (Dezember 2007) | |
| Seiten: | 7 | |
| Autor: | Markus Zeifang | |
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Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?
Gute Entwicklungschancen
© Rhombos-Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze
STEIGERUNG DER ENERGIEEFFIZIENZ VON KOMPOSTIERUNGSANLAGEN AM BEISPIEL DER KOMPOSTWERK GÖTTINGEN GMBH
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2007)
Im Bereich der Bioabfallbehandlung ist eine deutliche Trendwende zu erkennen.
Noch im Jahre 1996 waren ca. 20 der über 800 Abfallbehandlungsanlagen Vergärungsanlagen (inkl. Co-Fermentationsanlagen). Mittlerweile hat sich die Zahl mehrals verdreifacht (Kern, Turk, 2007).
Umsetzung der TA Luft bei Kompostierungsanlagen aus der Sicht des Vollzugs am Beispiel Rheinland-Pfalz
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2007)
Die Verarbeitung des überdurchschnittlich hohen Bio- und Grünabfallaufkommens in Rheinland-Pfalz erfolgt in 33 Anlagen, davon 29 Kompostieranlagen.
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
