Spezifischer Bedarf an Humusdüngern bei hackfruchtintensivem Ackerbau nach guter, fachlicher Praxis

Die geringer werdende Wertschöpfung im Getreidebau bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Ackerflächennutzung. Landwirtschaftliche Betriebe sind gezwungen, alle Reserven der Kostensenkung auszunutzen.

In den Regionen, in denen die zur Verfügung stehende Fläche einen knappen Faktor darstellt und Möglichkeiten zur Ausdehnung der Betriebsfläche beschränkt sind, ist man gezwungen, die Produktivität bzw. Wertschöpfung pro Flächeneinheit zu erhöhen, um ein ausreichendes Betriebseinkommen zu erzielen. Das ist gleichbedeutend mit Änderungen bei den angebauten Früchten bzw. der Fruchtfolge. Neben dem Anbau von Obst oder gartenbaulichen Kulturen bedeutet das oftmals einen verstärkten Feldgemüse- oder Hackfruchtanbau.

In traditionellen Ackerbaugebieten wie der Köln-Aachener Bucht, versucht man beispielsweise, durch die Integration von Feldgemüse und Kartoffeln in die Fruchtfolge die Einkom-menseinbußen auf dem Getreidesektor zu kompensieren. Bedingt durch die Nähe zu den Ballungsgebieten des Rhein-Ruhr-Raumes, sind gute Absatzmöglichkeiten an die Verbrau-cher oder die hier angesiedelte verarbeitende Industrie gegeben. Da das Getreide für die Hackfrüchte weichen muss, sind Flächen, auf denen der Hackfruchtanteil zwischen 50 und 75 % liegt, heutzutage keine Ausnahme mehr.



Copyright: © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement
Quelle: 63. Informationsgespräch (Dezember 2003)
Seiten: 14
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Peter Kasten

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