Kompostierbare Verpackungen - Konsequenzen für die Bioabfallsammlung am Beispiel des BAW - Modellprojektes Kassel

Der Modellversuch zur „Markteinführung von Verpackungen aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW) und deren Sammlung und Verwertung über die kommunale Bioabfallsammlung“ war ursprünglich für den Zeitraum von 12 Monaten konzipiert. Er wurde bis zum Dezember 2002 verlängert.

Alle eingesetzten Verpackungen sind nach DIN V 54900 geprüft, durch die DIN CERTCO als „kompostierbar“ zertifiziert und dürfen mit dem Kompostierbarkeitslogo gekennzeichnet werden. Abfallwirtschaftliche Untersuchungsschwerpunkte waren eventuelle Veränderungen der stofflichen Zusammensetzung des Bioabfalls (Fehlwürfe), die Verarbeitbarkeit dieser BAWVerpackungen in einer Kompostierungsanlage sowie die Qualität und Eignung der daraus hergestellten Komposte für die Anwendung in der Landwirtschaft. Bis dato haben sich die Anteile der Fehlwürfe im Bioabfall im Untersuchungsgebiet nicht signifikant verändert. BAW-Verpackungen in geringen Konzentrationen im Bioabfall haben nur geringe Auswirkungen auf die Störstoffelimination, in höheren Konzentrationen dagegen wird die Störstoffauslese bei dem hier untersuchten Verfahren beeinträchtigt. Alle anderen Komponenten einer Kompostierung sind für BAW-Verpackungen problemlos passierbar.



Copyright: © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement
Quelle: 63. Informationsgespräch (Dezember 2003)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Matthias Klauß
Prof. Dr. Ing. habil. Werner Bidlingmaier

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