Wer wird zukünftig in der Abfallwirtschaft bauen und betreiben?

Die aktuelle Situation der Abfallwirtschaft in Deutschland wird vor allem bestimmt durch das magische Jahr 2005. Das Jahr, in dem die neue TA Siedlungsabfall in Kraft tritt. Die verbleibenden Zeiträume sind eng, der Handlungsdruck auf alle Beteiligten wächst. Und damit auch die Befürchtungen.

Manche sehen dramatische Unterkapazitäten für vorhandene Abfallbehandlungsanlagen voraus, andere wiederum sind überzeugt, dass vor allem die Thermischen Behandlungsanlagen weiter um ihre Auslastung kämpfen müssen. Der Druck macht sich auch bei den privaten Entsorgungsunternehmen verstärkt bemerkbar. Immer mehr Unternehmen schließen sich zusammen, um sich gemeinsam am deutschen Markt, auch nach 2005, behaupten zu können.

Zukauf und Kooperationen bestimmen das Bild. Aber die privaten Entsorger sind nicht allein. Viele kommunal geprägte Entsorgungsträger wollen ihren Platz nicht räumen. Im Gegenteil, sie stellen sich ihrer Verantwortung und wollen dies auch in Zukunft tun. Alleine oder in Partnerschaft mit privaten Entsorgern.



Copyright: © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement
Quelle: 63. Informationsgespräch (Dezember 2003)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Edmund Spaniol

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