Der Fisch-Kanu Pass – Eine Kombination von Ökologie und Kanusport

Am Oker-Wehr in Braunschweig wurde zum ersten Mal in Niedersachsen ein neuartiger Fischaufstieg in Form eines Fisch- Kanu Passes eingebaut. Durch Borstenelemente, die in die Strömung eingebracht werden, wird eine effektive Energieumwandlung erreicht. Die Fließgeschwindigkeiten hinter und zwischen den Borsten erweisen sich als sehr gering. Der Aufstieg ist für die Fische erheblich leichter zu durchschwimmen als einige herkömmliche Fischwanderhilfen.

In unseren Flüssen gibt es eine große Anzahl von Staustufen, die meist schon vor längerer Zeit zu verschiedenen Zwecken angelegt wurden. Anlass war die Nutzung von Wasserkraft, die Schifffahrt oder Erfordernisse der Landeskultur. Die mangelnde Vernetzung der Lebensräume durch unpassierbare Wehranlagen zählt heute zu den Hauptgefährdungsursachen für Fischarten. Gesetzlicher Handlungsbedarf zur Verbesserung bzw. Wiederherstellung der biologischen Durchgängigkeit entsteht durch die EG-Wasserrahmenrichtlinie. Die Durchgängigkeit zählt hier zu den hydromorphologischen Qualitätskomponenten, die im Wege der Maßnahmen- und Bewirtschaftungsplanung so zu entwickeln sind, dass ein „guter ökologischer Zustand“ erreicht wird.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 08/2004 (August 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Petra Siering

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