
Der Betrieb von Versorgungsnetzen ohne Dokumentation ist heute unvorstellbar. Die Gewährleistung eines hohen Maßes an Genauigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit steht dabei ebenso außer Frage wie die einfache und dauerhafte Verfügbarkeit, sowohl stationär als auch mobil.
Vermessung und Leitungsdokumentation sind untrennbar mit dem Betrieb von Versorgungsnetzen verbunden. Die Versorgungswirtschaft konnte das staatliche Leitungskataster durch eigene Anstrengungen und durch parallele Entwicklung eines eigenen Regelwerkes bislang verhindern. Das Regelwerk zur Leitungsdokumentation sichert ein angemessenes Qualitätsniveau und verhinderte staatliche Eingriffe in diesem Bereich. Geo-Informationssysteme (GIS) stellen technische Möglichkeiten zur Verfügung, die die Verknüpfung unterschiedlicher Informationssysteme und zugehöriger Datenbestände mit der Leitungsdokumentation und damit die unternehmensweite, auf gabenübergreifende Nutzung des Raumbezuges erlauben. Durch die Integration in die Unternehmenssteuerung wird GIS zum strategischen Werkzeug.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | Jubiläumsausgabe (September 2009) | |
| Seiten: | 7 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Peter Weckenbrock Dipl.-Ing. Rolf Petig | |
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Zur Revitalisierung des Großen Bruchs in Sachsen-Anhalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Die Wiedervernässung des Großen Bruchs, eines ehemaligen Niedermoorgebietes im Landkreis Börde, steht vor politischen, eigentumsrechtlichen und kommunikativen Herausforderungen. Neben hydrologischen und naturschutzfachlichen Untersuchungen sind umfangreiche partizipative Prozesse notwendig, um tragfähige Lösungen für die Revitalisierung zu entwickeln.
From Mail to Milwaukee
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Im Folgenden wird über eine Wasserinfrastruktur-Begegnungsreise im April dieses Jahres nach Milwaukee und Chicago berichtet. Die Reise gab einen umfassenden Einblick in wasserwirtschaftliche Strukturen, technische Entwicklungen und institutionelle Rahmenbedingungen in zwei Bundesstaaten der USA.
Hochwasserrisiko als Planungsgröße - Optimierung von Deichquerschnitten mit einem genetischen Algorithmus
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Hochwasser lassen sich als natürliche Ereignisse nicht verhindern. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sie als Folge des Klimawandels sowohl in ihrer Anzahl als auch in ihrer Intensität zunehmen. Dies ist die logische Folge eines intensivierten Wasserkreislaufs, für welchen sich bereits die Zunahme von Niederschlägen gleichsam global und regional beobachten lässt.
Vertiefte Überprüfungen von Stauanlagen aus Planersicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Talsperren sind eine facettenreiche und bedeutende Form der Wasserinfrastruktur. Die Stauseen erfüllen eine Vielzahl von Funktionen, die von der Wasserversorgung, Energieerzeugung, über die Freizeitnutzung bis zum Hochwasserschutz reichen. In Deutschland gibt es 371 große Talsperren, mit einer Höhe des Absperrbauwerks von mind. 15 m über der Gründungssohle oder einem Stauvolumen von mehr als 1 Mio. m³ (in Anlehnung an die ICOLD- Kriterien).
Grundinstandsetzung der linken Schleusenkammer der Schleuse Lauffen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
Damit der Neckar künftig auch für längere Schiffe befahrbar ist, werden die Neckarschleusen sukzessive ausgebaut - so auch die Schleuse Lauffen. Gleichzeitig war hier eine Grundinstandsetzung nötig. Das Projekt erforderte hochpräzise Arbeiten, sowohl beim Bau der Schleusentore als auch bei der Schleusenanlage selbst. Die vermessungstechnische Bauüberwachung übernahm Afry Deutschland.
