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Der Energieverbrauch bei der Kompostierung ist ein nicht unbedeutender Kostenfaktor. Bei einer Anlage mit einer Durchsatzleistung von 20.000 t/a ergibt sich bei einem mittleren spezifischen Energiebedarf von 45 kWh/t Bioabfall (Input) ein Energieverbrauch von rund 900.000 kWh/a. Bei Stromkosten in Höhe von 0,15 €/kWh bedeutet dies 135.000 €/a bzw. 6,75 €/t Bioabfall. Jeder Cent Preissteigerung bedeutet zusätzliche Ausgaben in Höhe von 9.000 €/a bzw. 0,45 €/t Bioabfall.
Werden durchschnittliche Behandlungskosten von etwa 50 – 70 €/t Bioabfall zugrunde gelegt (mittlerer Wert in Deutschland), stellen die Energiekosten einen Anteil von etwa 10 % der Behandlungskosten – mit deutlich steigender Tendenz. Als wesentliche Energieverbraucher gelten Maßnahmen der Belüftung und Entlüftung von Kompost und von Hallen, die Zerkleinerung der Bioabfälle, das Umsetzen der Mieten, sowie der innerbetriebliche Materialtransport. Erfahrungsgemäß können einige der energierelevanten Bereiche deutlich sparsamer betrieben werden, wenn die jeweiligen technischen und betrieblichen Randbedingungen optimiert werden. Betriebsseitig können solche Einsparungen oft ohne zusätzliche Investitionskosten realisiert werden. Um den möglichen Umfang von Einsparungen abschätzen zu können, erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme des Betriebs und der betrieblichen Abläufe. Hierauf aufbauend können dann die Möglichkeiten zur Optimierung aufgezeigt werden. Die Optimierung des Anlagenbetriebs ergibt in der Regel nicht nur eine Einsparung im energetischen Bereich. Oft können in Folge der Maßnahmen auch die verfügbare Fläche oder die eingesetzten Maschinen besser ausgenutzt werden, so dass bei sonst gleichbleibenden Randbedingungen eine Erhöhung der Durchsatzleistung möglich ist.
| Copyright: | © Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. | |
| Quelle: | Ausgabe 02 / 2008 (Dezember 2008) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 5,00 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Joachim Müsken | |
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Reife von Grüngutkomposten als zentraler Qualitätsparameter für die Erdenindustrie – Stand und Perspektiven für die Gütesicherung
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TGV – Thöni Gärrestverwertung: Kompostierungstechnologie zur Behandlung von Gärresten
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