Abfälle als Rohstoffquelle

Durch die Entwicklung vernetzter Verwertungsstrukturen und mehrstufiger Aufbereitungsprozesse können aus Abfallströmen neue Rohstoffpotentiale erschlossen werden

Weltweit wird der Bedarf an Rohstoffen und damit auch ihr Preis ansteigen. Deshalb wird die Bedeutung von Abfällen als Rohstoffquelle wachsen. Besonders werthaltige Abfälle, aus denen begehrte Wertstoffe relativ einfach zu gewinnen sind, stehen unter starkem Exportdruck. Gleichzeitig nimmt die Komplexität der Produkte zu, die später zu Abfällen werden. Technisch und logistisch optimierte Abfall-Rohstoff-Transferstrukturen sind daher die Voraussetzung für ein effizientes Sekundärrohstoff-Management. Eine Grundlage hierfür besteht darin, die Abfallströme möglichst vollständig zu erfassen und diese nach Anfallmengen, -orten und -zeiten sowie den enthaltenen Ressourcenpotentialen zu kategorisieren. Zusätzlich zu den stetig anfallenden Mengen rücken auch Deponien und Halden als anthropogene Lagerstätten in den Fokus. Wenn an unterschiedlichen Stellen des Verwertungsnetzwerkes unterschiedliche Stoffströme einfließen oder abgezogen werden können, ist es mit Hilfe mehrstufiger Behandlungs- und Aufbereitungsprozesse möglich, Abfälle in wirtschaftlich optimierter Weise zu Sekundärrohstoffen zu transferieren. Mit dem Wandel von der Abfall- über die Kreislauf- zur Ressourcenwirtschaft lassen sich die Schnittstellen zwischen Produzenten und Abnehmern von Sekundärrohstoffen weiterentwickeln.



Copyright: © Rhombos-Verlag
Quelle: Nachhaltigkeit (Mai 2009)
Seiten: 7
Autor: Prof. Dr. Daniel Goldmann

Die Bibliothek und die Kaufoptionen sind umgezogen zu https://library.wasteculture.com

Bereits erworbene Artikel können weiterhin über myASK abgerufen werden.


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Betrieb und Wartung von Videomonitoring-Systemen in Fischaufstiegsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Dieser Fachbeitrag konzentriert sich auf die entscheidenden Aspekte des Betriebs und der Wartung von Videomonitoring-Systemen, die zur Überwachung von Fischaufstiegsanlagen eingesetzt werden.

Integration von Videomonitoring-Systemen in Fischaufstiegsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Dieser Fachbeitrag fokussiert sich auf die technischen Aspekte der Integration von Videomonitoring-Systemen für die Erfolgskontrolle (DE) bzw. die biologische Wirkungskontrolle (CH) in Fischaufstiegsanlagen. Es werden Installationsmethoden sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Lösungsansätze aufgezeigt.

Praxisbeispiele der Implementierung von Videomonitoring-Systemen an Fischaufstiegsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Der Beitrag stellt unterschiedliche Bauformen und Installationskonzepte für das videobasierte Monitoring an Fischaufstiegsanlagen vor.

Wie unsere Gewässer wieder in Bewegung kommen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Etwa 30 Teilnehmende setzten sich am 10. Juli 2025 im Rahmen einer Weiterbildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal intensiv mit den Zielen der neuen EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur auseinander, die auch die Gewässerrenaturierung europaweit stärker voranbringen will. Die Veranstaltung verband Grundlagen und Praxis, wobei beim Besuch des Unterhaltungsverbandes Tanger am Lüderitzer Tanger zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen anschaulich demonstriert und diskutiert wurden.

Messnetzkonzept Hydrometeorologie NRW - vom Konzept zur Umsetzung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Mit dem Messnetzkonzept Hydrometeorologie NRW wurde 2021 ein systematisches Messnetz zur landesweiten Erfassung von Niederschlägen etabliert. Das Konzept definiert Stationsdichte, Flächenbezug und Kategorien, um einen homogenen und praxisrelevanten Datensatz zu erzeugen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...