
Bei den lebhaften Diskussionen über Talsperren und Umweltschutz erhebt sich die Frage, ob der enge Zusammenhang zwischen Technik und Umwelt eigentlich immer klar erkannt und verstanden wird. Die Folgen von unzureichendem Einblick sind Schwächen in der Formulierung und Probleme in der Umsetzung der technischen, ökologischen und sozio-ökonomischen Aufgaben. Das Ziel des Beitrags ist, anhand von vier Talsperrenprojekten (Chico IV, Katse, Mohale und Mepanda Uncua) einige der weniger bekannten erschwerenden Faktoren und Umständen aufzuzeigen. Aus Erfahrung und Beobachtungen geht unverkennbar auch hervor, dass zwischen suboptimalen Ergebnissen und ungenügender Projektprüfung und -planung ein enger Zusammenhang besteht.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 10 / 2009 (Oktober 2009) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Friedrich E. Fahlbusch | |
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Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
Ökologische Umgestaltung der Mittleren Altmühl
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2009)
Im Rahmen des bayerischen „Auenprogramms“ hat sich das Wasserwirtschaftsamt Ansbach zum Ziel gesetzt, die Mittlere Altmühl von Gunzenhausen bis Treuchtlingen umfassend ökologisch umzugestalten. Dadurch soll sowohl das anthropogen überformte Gewässer, als auch die angrenzende Talaue wieder hin zu einem ungestörten, vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna entwickelt werden. Im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kurparks in der Stadt Treuchtlingen wurde bereits vor über 15 Jahren ein kleines Teilstück neu gestaltet. Seit etwa 10 Jahren wird nun intensiv an der Renaturierung des etwa 23 km langen Altmühlabschnittes gebaut. Im Jahr 2009 sind rund 80 % erfolgt. Ziel ist es, bis zum Jahre 2015 die Gesamtmaßnahme fertig zustellen. Die Gesamtkosten betragen rund 8 Mio. Euro, davon ca. 3 Mio. für den umfangreichen Grunderwerb.
Zählbecken – eine Fisch schonende Methode zur Funktionskontrolle von Fischwegen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2010)
Das Zählbecken ist eine neuartige Methode zur Funktionskontrolle von Fischwegen. Hierbei werden die Fische in eine durchflossene Kammer geleitet, die neben dem eigentlichen Fischweg angeordnet ist. Zur Zählung und Entnahme der Fische wird das Wasser im Becken weitestgehend abgelassen, die Fische sammeln sich in einer Vertiefung. Gegenüber den üblichen Kastenreusen bietet diese Methode den Vorteil einer einfachen Handhabung und der wesentlich geringeren Verletzungsgefahr für die Fische.
Automatisierte Erstellung digitaler Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen
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Vorgestellt wird eine Methode zum Erstellen von digitalen Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen, die auf digitalen Geländemodellen und Open-Source-GIS-Software basiert. Über die Verarbeitung von hochauflösenden DGM-Daten und der Ableitung eines Ersatzfließgewässernetzes wurden die Böschungsoberkanten identifiziert und mit Attributen wie Gefälleneigung und Qualitätsklassen versehen. Für den Freistaat Sachsen konnten so über 63.600 km Böschungsoberkanten mit differenzierten Qualitätsmerkmalen und Abstandsflächen identifiziert werden.
Projektverbund ForCYCLE II zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der bayerischen Wirtschaft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Ziel des Projektverbundes ForCYCLE II zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der bayerischen Wirtschaft war die Entwicklung von Lösungsansätzen und Technologien im Bereich der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft, insbesondere für KMU und Handwerksbetriebe.
